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Wirksamer Hochwasserschutz am Rhein

Angst vor dem nächsten Hochwasser haben auch die Rheintalgemeiden. Das Entwicklungskonzept Alpenrhein zeigt Möglichkeiten auf, wie eine nächste Hochwasser-Katastrophe verhindert werden kann

Die zentrale Aussage im Entwicklungskonzept Alpenrhein lautet: der Fluss braucht mehr Platz. Vor allem zwischen Diepoldsau und dem Bodensee soll durch eine Aufweitung des Flusses die Abflussmenge erhöht werden, wie der ORF berichtet. Vorgeschlagen wird eine Pilotstrecke zwischen Lustenau und Fußach, um Erfahrungen in Sachen Aufweitung zu sammeln, sagt Uwe Bergmeister von der Rheinbauleitung. Die Breiten werden auf dieser Strecke variieren.

Der Auftrag für das Projekt soll noch in diesem Jahr erteilt werden. Allein die Planung wird zwei Jahre dauern. Landesrat Dieter Egger (FPÖ) drängt darauf, dass Graubünden (Schweiz) Rückhalteflächen schafft, damit bei starken Niederschlägen nicht das gesamte Wasser ungebremst ins untere Rheintal kommt.

Außerdem sollen die Außendämme etwa bei Lustenau verstärkt werden. Sie sind derzeit nicht “überström-sicher”. Das heißt, im Hochwasserfall droht ein Dammbruch. Das Entwicklungskonzept soll aber nicht nur mehr Hochwasserschutz bringen, sondern auch mehr Naturnähe. Der Vorarlberger Naturschutzbund appelliert daher an die Raumplanung, die noch erhaltenen unbebauten Flächen am Rhein so schnell wie möglich zu sichern und keine Bauten mehr in der Landesgrünzone zuzulassen.

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