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Wird Dornbirn Hauptstadt der Jugend?

Mit großer Begeisterung beteiligten sich zahlreiche Dornbirner Jugendliche am Projekt "Jugendhauptstadt 2019"
Mit großer Begeisterung beteiligten sich zahlreiche Dornbirner Jugendliche am Projekt "Jugendhauptstadt 2019" ©Josef Hagen
Dornbirn schickte Bewerbungsschreiben für das Jahr 2019 nach Brüssel.

Dornbirn. Im April 2015 beschloss der Stadtrat, sich um den Titel „Europäische Jugendhauptstadt 2019“ zu bewerben. Vorgestern wurden im Rathaus im Rahmen eines kleinen Festaktes mit Jugendlichen die Inhalte der Bewerbungsunterlagen vorgestellt und anschließend an das Europäische Jugendforum geschickt.

2009 wurde der Titel „Europäische Jugendhauptstadt“ erstmals vergeben. Damals machte Rotterdam das Rennen. Ob 2019 Dornbirn als erste österreichische Stadt im Rennen um den begehrten Titel die Nase vorne hat, hängt vor allem damit zusammen, wie die Kommission die Jugendangebote der größten Stadt des Landes bewertet. Und da braucht sich Dornbirn vor der Konkurrenz nicht zu verstecken. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann verweist auf verschiedenste Initiativen, angefangen von der Offenen und Mobilen Jugendarbeit mit zwei Jugendzentren über das Jugendinformationszentrum „aha“, die Dornbirner Jugendwerkstätten, Mitbestimmungs- und Jugendbeteiligungsprojekte bis hin zu einer Vielzahl an sportlichen oder kulturellen Einrichtungen für Jugendliche.

Jugendstadtrat Guntram Mäser sieht in der Bewerbung die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen: „Im Jahr der Europäischen Jugendhauptstadt sollen unterschiedliche Einrichtungen aus Bildung, Sport, Jugend und Kultur regionale, nationale und internationale Projekte gemeinsam organisiert werden.“ Vor allem soll Dornbirn in Europa als jugendfreundliche und lebenswerte Stadt wahrgenommen werden. Das ist zum Teil bereits geschehen: Für die Entwicklung von Jugendbeteiligungsprojekten wurde die Stadt im Jänner 2015 vom österreichischen Parlament mit dem Demokratiepreis der Margaretha-Lupac Stiftung ausgezeichnet.

Gute Chancen für den Titel rechnet sich Bürgermeisterin Andrea Kaufmann auch durch die Ausrichtung der 16. Weltgymaestrada aus, die im Juli 2019 bereits zum zweiten Mal in Dornbirn über die Bühne geht. Erwartet werden rund 25.000 großteils jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt. Sollte die Wahl auf Dornbirn fallen, wäre die Stadt die erste deutschsprachige Europäische Jugendhauptstadt.

Beteiligungsprozess

In Dornbirn hat man sich in den letzten Monaten intensiv auf die Bewerbung vorbereitet: Vertreter aus 43 Einrichtungen setzten sich mit 100 Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren an einen Tisch, um ein Rahmenprogramm zu entwickeln. Schwerpunkte waren dabei die europäische Ausrichtung, die Berücksichtigung aller Dialoggruppen wie Mädchen und Burschen mit und ohne Migrationshintergrund, alles unter Berücksichtigung der Europäischen Jugendstrategie.

Ende April 2016 fällt die Entscheidung, welche fünf Städte in die nächste Runde kommen. Im November 2016 wird dann festgelegt, wer 2019 „Europäische Jugendhauptstadt“ wird.

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