Wirbel um 2G-Kontrolle bei Feuerwerks-Verkaufsstand

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Bei einem Feuerwerksstand in Bregenz führte die Bezirkshauptmannschaft am Mittwoch eine 2G-Kontrolle durch. Das freute nicht alle Kunden.
Feuerwerksverkauf in Bregenz
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Eine 2G-Kontrolle bei einem Feuerwerks-Verkaufstand in Bregenz sorgte am Mittwoch für Wirbel. Was war passiert?

Ein Beamter der BH Bregenz führte Mittwochnachmittag gegen 15:30 Uhr beim Feuerwerks-Verkaufsstand neben dem Metrokino eine Kontrolle durch. Er wollte sich vergewissern, ob beim Pyrotechnik-Verkauf alles mit rechten Dingen zuging. Das bestätigte auch Stand-Betreiber und Pyrotechniker Martin Hämmerle gegenüber VOL.AT.

Pyrotechnik- und 2G-Kontrolle

Da sich vor dem Stand eine längere Schlange gebildet habe, habe der BH-Mitarbeiter im Zuge dessen auch gleich die 2G-Nachweise mit kontrolliert - in sehr ruhiger und freundlicher Art, wie Augenzeugen angaben.

Der Großteil der Kunden habe friedlich den Nachweis vorgezeigt. Doch anscheinend waren nicht alle Feuerwerks-Einkäufer erfreut über die Kontrolle. Einige hatten keinen Nachweis mit dabei und wurden nach Hause geschickt. Andere fingen nach Aussage des Stand-Betreibers an, mit dem BH-Mitarbeiter zu diskutieren, als es darum ging, sich auszuweisen.

Bei diesem Feuerwerksverkauf wurde kontrolliert. Bild: VOL.AT/Mayer

Das sagen Kunden

Auch, wenn sich kein Kunde vor der Kamera äußern wollte, waren beim VOL.AT-Lokalaugenschein die Meinungen gespalten. "Derzeit ist Lockdown für Ungeimpfte. Warum sollte man dann nicht die 2G kontrollieren, wenn man ohne nicht unterwegs sein sollte?", meinte ein Kunde gegenüber VOL.AT. Ob diese Kontrollen im öffentlichen Raum dann in der Innenstadt stattfinden oder beim Feuerwerksstand, das sei egal. Ein anderer Mann gab an, er arbeite im Handel und müsse dort selbst täglich 2G-Kontrollen durchführen. Daran müsse man mittlerweile gewöhnt sein.

Nicht alle Kunden waren erfreut über die 2G-Kontrolle. Bild: VOL.AT/Mayer

"Was kommt als Nächstes?"

Ein deutscher Kunde gab an, bei ihnen werde oft und streng kontrolliert. Aus seiner Sicht sei auch eine 2G-Kontrolle beim Feuerwerksverkauf kein Problem.

Doch nicht alle Kunden sehen das so: "Eine 2G-Kontrolle am Feuerwerksstand? Geht's noch? Was kommt als Nächstes?", empörte sich eine Vorarlbergerin gegenüber VOL.AT. Mittlerweile wisse man gar nicht mehr, was man überhaupt noch tun dürfe. Eine andere Kundin wollte sich gar nicht erst "zu einem Corona-Thema" äußern: "Da sind sie bei mir an der Falschen."

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(VOL.AT)

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