Wirbel in Hohenems um Partnerschaft mit türkischer Stadt Ayancik

Wirbel um Städtepartnerschaft.
Wirbel um Städtepartnerschaft. ©VOL.AT/Steurer
In Hohenems kracht es wieder einmal zwischen Bernhard Amann und FP-Bürgermeister Dieter Egger. Stein des Anstoßes ist diesmal eine Städtepartnerschaft mit der türkischen Stadt Ayancik. Laut Amann sei diese seit Jahren geplant - doch Egger sieht das anders.

Wie der “ORF” berichtet, gibt es in Hohenems dicke Luft. Anlass dafür ist eine angeblich geplante Städtepartnerschaft mit der türkischen Stadt Ayancik. Das Thema kommt bei der Stadtvertretungssitzung am Dienstag aufs Parkett. Doch schon vorher sind die Fronten verhärtet. Laut Bernhard Amann ist das Projekt schon seit Jahren geplant. 315 Hohenemser stammen ursprünglich aus Ayancik. 2013 sei eine Delegation vor Ort gewesen. Der Wunsch zur Städtepartnerschaft stamme auch aus der türkischen Gemeinschaft, die sich laut Amann besonders im Integrationsbeirat engagiere. Schließlich sei der Wunsch zur Partnerschaft im Projekt “Zusammen Leben in Hohenems” ohne Gegenstimme beschlossen worden.

Egger: Amann nicht akkordiert vorgeprescht

Anders beurteilt Egger die Sachlage: Amann sei nicht akkordiert vorgeprescht. Zwar gebe es Kontakte mit Ayancik – von konkreten Plänen könne aber keine Rede sein. Ohnedies sei eine Städtepartnerschaft mit einer türkischen Stadt derzeit problematisch. Egger verweist hierbei auf die Menschenrechtslage in der Türkei. Zudem habe Hohenems bereits zwei Städtepartnerschaften. Fraglich wird laut “ORF” sein, wie sich SPÖ, Bürgerbewegung und ÖVP-Mandatare nun entscheiden.

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