"Wir suchen ein Lonely Girl"

Vorarlbergs "Beste Band" produziert ein Video und schreibt an neuen Songs. Die "VN" waren bei Golden Reef im Proberaum. Bilder  | Videos zu "Golden Reef"

Etwas beengt zwängen sie sich in den kleinen Raum, die beiden Zwei-Meter-Männer von Golden Reef, Hannes und Christoph. Raimund nimmt auf dem Bassverstärker Platz, Mathias hat seinen Stammplatz in der Ecke am Schlagzeug.

Bis die Ohren wackeln

Und trotz der nicht eben großzügigen Raumverhältnisse im Keller von Raimund Natters Elternhaus rocken die Jungs los, dass dem Zuhörer die Ohren wackeln. Zur Zeit sind Golden Reef dabei, neue Songs zu schreiben. „15 haben wir eigentlich schon, einen Teil davon spielen wir bereits bei Konzerten“, erklärt Frontman Christoph Comper. Es sollen noch einige mehr werden, immerhin wollen die vier Bregenzerwälder spätestens im Herbst ein neues Studio­album aufnehmen. Derzeitiger Arbeitstitel: „Down in the Shadows of Fortune“. Ein bisschen episch. „Wir machen ja auch epische Songs“, grinst Comper.

„Mehr auf den Punkt“

In welche Richtung man sich entwickelt? Hannes Bischof wiegt den Kopf. „Die nächste Platte wird sicher weniger poppig“, sagt er. Comper widerspricht: „Ich finde schon, dass sie poppig wird. Aber eben viel dringlicher, einfach schneller.“ Hannes Bischof meint: „Ja, auf jeden Fall sind die Songs mehr auf den Punkt gespielt.“ Man darf also gespannt sein auf den neuen, noch kompakteren Sound von Golden Reef. Bevor sie sich aber wieder ins Studio begeben, werden die Jungs noch ein Video produzieren – und zwar zur Single „Lonely Girl“, die – aufgenommen im Ekkmann-Sounds-Tonstudio in Rankweil – spätestens im Frühherbst veröffentlicht werden soll. „Wir stecken gerade in Verhandlungen mit Video-Produzenten, haben da schon jemanden im Auge“, sagt Raimund Natter. „Nur das Lonely Girl fehlt uns noch“, grinst Mathias Niederwolfsgruber. „Ja, stimmt. Die könnte dann auch gleich noch den Job als Mathias‘ Freundin übernehmen“, lacht Christoph Comper auf. Die Pause ist vorbei. Hannes Bischof nimmt einen letzten Schluck Egger Bier. Eine Minute später schallen die schon bekannten Klänge von „Con­crete Woods“ aus dem kleinen Proberaum. So laut, dass man sich die Ohren eigentlich zuhalten müsste, um Gehörschäden zu vermeiden. Tut man aber nicht. Mit dem Fuß wippen macht mehr Spaß.

Golden Reef im Studio:

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