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Wir haben immer fest zusammengehalten

Die gute Laune des Paares ist ansteckend und ein Markenzeichen von Ortrun und Kurt Witzgall.
Die gute Laune des Paares ist ansteckend und ein Markenzeichen von Ortrun und Kurt Witzgall. ©Karin Lässer
Ihre diamantenen Hochzeit feiern heute Ortrun und Kurt Witzgall im Kreis der Kinder mit Partnern, sieben Enkeln, sieben Urenkeln und Verwandten im Restaurant Rebberg in Sulz.

Sie blicken auf 60 arbeitsreiche und schöne Jahre zurück, in denen sie sich aus bescheidenen Anfängen ein gemütliches Heim eingerichtet und ihre Kinder zu verantwortungsvollen Erwachsenen erzogen haben.

Ortrun geb. Mäser kam 1934 in Dornbirn zur Welt und wuchs als Kriegswaise mit vier Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen in Bregenz auf. Gleich nach der Schule wurde sie in die Fabrik geschickt, arbeitete als Stubenmädchen und führte einige Jahre den Haushalt für ihre Familie. 1930 erblickte Kurt Witzgall in Feldkirch das Licht der Welt und wuchs mit drei Schwestern auf. Nach der Schule lernte er Schlosser bei Volta und wohnte bei seiner Tante Frieda in der Reutegasse in Bregenz.

Aus fünf ausgewählt

Im Frühjahr 1954 lernte sich das Paar bei einem Wiesenfest in Lauterach kennen. Kurt war mit dem Fahrrad aus Feldkirch gekommen und wählte unter den fünf jungen Frauen, die an seinem Tisch saßen, Ortrun aus. Er schoss ihr eine Rose, eroberte ihr Herz im Sturm und führte sie am 2. Oktober 1954 im Feldkircher Dom zum Traualtar. Auf der Schattenburg feierten sie ein schönes Hochzeitsfest, fanden in Feldkirch eine Wohnung und freuten sich 1955 über die Geburt von Evelyn. 1957 erfolgte der Umzug in die Rheinstaße in Bregenz, wo 1958 Michael, 1966 Jürgen und 1968 Julia die Familie vergrößerten. Die Zweizimmerwohnung hatten sie gegen eine größere Wohnung ein Haus weiter getauscht und die Rollenaufteilung funktionierte prächtig. Ortrun war für den Haushalt und das unbeschwerte Aufwachsen der Kinder verantwortlich, während Kurt für den Lebensunterhalt sorgte. Er war öfters auf Montage, auch in Finnland und vielen Städten Österreichs, und ging nach 45 Jahren bei Volta als Werkstattmeister in Pension. „Ich habe zum Abschied einen Geschenkskorb und ein Fahrrad bekommen, mit dem ich heute noch in meinen Schrebergarten fahre“, ist vom Jubilar zu erfahren. „Ich werde auch noch zum Jassen eingeladen und habe zwei Laptops gewonnen, die haben die Kinder bekommen.“

Schöne Stunden

Die Sonntage gehörten der Familie und erholsamen Stunden beim Jassen und Seele baumeln lassen im Schrebergarten im Harder Erlach. Auszeichnungen erhielt Kurt Witzgall vom Kleintierzuchtverein für die schönen Hasen, die er neben Wachteln züchtete. Sein grüner Daumen verhilft der Familie zu ungeahnten Mengen gesundem Gemüse und schönen Blumensträußen. Nicht nur im Garten wächst und gedeiht alles, auch im Aquarium tummeln sich viele kleine Fischchen. „Ein besonderes Abenteuer war für mich und meine Freunde die Seegfrörne 1963. Mit einem Kompass sind wir bei Nebel am Samstag losgegangen. Sogar die Zeitung hat darüber berichtet. Meine Frau hat aber erst am Montag beim Einkaufen davon erfahren,“ erzählt Kurt. Außer einem Urlaub, frisch verliebt in Korsika im Störrischen Esel, unternimmt das Paar nur kleinere Reisen und Tagesausflüge. Ortrun erholt sich im Hallenbad beim Schwimmen, fährt auch gerne mit dem Rad und unterstützt die Kinder. Gesundheitlich geht es beiden bis auf die Unpässlichkeiten des Alters gut und so wünschen sie sich zum 60. Hochzeitstag vor allem noch viele gemeinsame und schöne Jahre. 

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