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Wintersportler aus alpiner Notlage gerettet

Bregenzerwald - Gleich zwei Wintersportler mussten am Samstag im Bregenzerwald unabhängig voneinander aus alpiner Notlage gerettet werden.

In Schröcken war ein 46-jähriger Spanier bei einer Schneeschuhwanderung so erschöpft, dass er nicht mehr weiterkonnte, während in Schoppernau ein 15-jähriger Schüler aus Deutschland nach einem Sturz seine Gruppe verlor und sich in ein Tobel verirrte. Beide wurden mit dem Hubschrauber des Innenministeriums geborgen, teilte die Sicherheitsdirektion mit.

Der Spanier aus Malaga war mit einer rund 20-köpfigen Gruppe im freien Gelände im Bereich Auenfeld unterwegs. Nach etwa zweistündiger Wanderung war der 46-Jährige gegen 16.00 Uhr mit seinen Kräften völlig am Ende. Da es der Pistenrettung unmöglich war, mit einem Skidoo zu dem Spanier zu gelangen, wurde die Bergung durch den Helikopter veranlasst.

Der 15-jährige Schüler aus Immenstadt (Bayern) bewegte sich mit Freunden im freien Skiraum unterhalb der Mittelstation am Diedamskopf, als er gegen 13.00 Uhr zu Sturz kam. Seine Freunde bemerkten das Fehlen des 15-Jährigen nicht und setzten ihre Fahrt fort. Der ortsunkundige Schüler folgte daraufhin mehreren Ski- und Snowboardspuren, gelangte am Ende aber in das Schrannentobel, wo es für ihn kein Fortkommen mehr gab. Mit seinem Handy rief er seine Freunde an, woraufhin die Rettung des Burschen in die Wege geleitet wurde.

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