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Wintersaison 2007/08: Ländle legt am meisten zu

Schwarzach - In der gesamten Wintersaison 2007/08 (November bis April) sind insgesamt 63,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet worden. Vorarlberg verzeichnet ein Plus von 9,5 Prozent.

Damit sei erstmals in der Geschichte der Beherbergungsstatistik die 60-Millionen-Marke überschritten worden, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Gegenüber der Vorjahresperiode entspreche dies einem Zuwachs von 6,6 Prozent oder rund 3,9 Millionen Nächtigungen.

Die Übernachtungen der ausländischen Gäste legten in der abgelaufenen Wintersaison um 7,4 Prozent auf 49,06 Millionen zu. Die Nächtigungen der Österreicher legten um 4 Prozent zu und erreichten 14,25 Millionen. Die Zahl der Gäste insgesamt bilanzierte ebenfalls positiv und erreichte mit 15,17 Millionen Ankünften ein Plus von 7,7 Prozent, so die Statistiker. Gäste aus dem Ausland erreichten mit 10,67 Millionen ein Plus von 8,5 Prozent, jene aus Österreich mit 4,50 Millionen einen Zuwachs von 5,9 Prozent.

Deutschland war laut Statistik das nächtigungsstärkste Land (25,70 Millionen Übernachtungen; +6,4 Prozent), gefolgt von den Niederlanden mit 5,75 Millionen Übernachtungen (+5,1 Prozent). Gäste aus dem zentral- und osteuropäischen Raum erreichten teilweise zweistellige Zuwächse: Russland +28,5 Prozent, Polen +32,9 Prozent. Nennenswerte Rückgänge waren lediglich bei Nächtigungen von den Gästen aus der Schweiz (-4,1 Prozent) und – wechselkursbedingt – aus den USA (-9,9 Prozent) zu beobachten, hieß es in der Aussendung.

Im Bundesländervergleich verzeichneten Wien (+11,0 Prozent) und Vorarlberg (+9,5 Prozent) die größten Zuwächse. In den übrigen Bundesländern lagen die Ergebnisse zwischen +1,7 Prozent (Burgenland) und +8,7 Prozent (Steiermark).

Der Trend zu qualitativ höherwertigen Unterkünften setzte sich auch in der vergangenen Wintersaison weiter fort, so die Statistik. So legten die Übernachtungen in 5-/4-Stern-Betrieben um 6,6 Prozent zu, in den 3-Stern-Betrieben wurde ein Plus von 6,3 Prozent verzeichnet. Private Ferienhäuser beziehungsweise -wohnungen konnten ebenfalls Zugewinne bei den Nächtigungen von 11,7 Prozent erzielen, ebenso die Privatquartiere (+4,1 Prozent).

Im Vergleich mit der Sommersaison 2007 zeigte sich laut Statistik, dass die Winternächtigungen erstmals mehr als 2 Millionen Nächtigungen über jenen des Sommers liegen: 63,3 Millionen zu 60,9 Millionen Nächtigungen. Auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei mit 4,2 Tagen über jener des Sommers (3,7 Tage), hieß es in der Aussendung.

Fast die Hälfte der Ausländernächtigungen finde im Winter in Tirol statt (48,6 Prozent), im Sommer seien es mehr als ein Drittel (37,1 Prozent), so die Statistiker. Bei den Inländernächtigungen liege im Winter das Bundesland Salzburg an der Spitze (22,0 Prozent), im Sommer sei es die Steiermark, die rund ein Fünftel der Nächtigungen der Österreicher auf sich vereint (19,4 Prozent).

In den ersten vier Monaten des Jahres 2008 (Jänner bis April) wurden insgesamt 50,32 Millionen Übernachtungen gemeldet, das gegenüber derselben Vorjahresperiode einem Plus von 5,9 Prozent entspriche. 79 Prozent der Nächtigungen (39,80 Millionen) entfielen auf ausländische Gäste (+6,9 Prozent), 21 Prozent (10,53 Millionen) auf Gäste aus dem Inland, die im Vergleich zur gleichen Vorjahresperiode um 2,4 Prozent zulegen konnten, so die Statistik Austria.

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