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Wiener Prater lockt mit Neuigkeiten und setzt auf 3-G-Bänder

Seit 19. Mai herrscht wieder Betrieb
Seit 19. Mai herrscht wieder Betrieb ©APA/ROLAND SCHLAGER
Nachdem die vergangene Saison im Wiener Prater wegen der Coronapandemie ungewollt ruhig verlaufen ist, rechnet der Praterverband damit, dass der Trubel in den Vergnügungspark zurückkehrt. Während der Lockdowns wurden nicht nur notwendige Renovierungsarbeiten durchgeführt, sondern auch neue Attraktionen geschaffen. Eine davon ist die "Praterbühne" des Kabarettisten Viktor Gernot. "Wir möchten zu einem Klassiker des Praters werden", sagte Gernot bei einer Pressekonferenz.

Der Wurstelprater, der heuer in seine 255. Saison startet, öffnete bereits am 19. Mai die Attraktionen für das Publikum. Und die Besucher kehren auch wieder in den Vergnügungspark zurück. "Die Frequenz ist hoch", freute sich der Präsident des Praterverbandes Stefan Sittler-Koidl. Natürlich gelten aber auch im Prater die vorgeschriebenen 3-G-Regel (getestet, geimpft, genesen). "Das wird auch kontrolliert", unterstrich Prater-Prokurist Alexander Ruthner.

Damit man nicht bei jeder Attraktion seinen Status dokumentieren muss, werden - gegen Nachweis eines der 3-G-Kriterien - bei insgesamt zehn Stationen Bänder mit täglich wechselnden Farben ausgegeben. Mit diesen kann man sich dann frei im Areal bewegen. Wer keinen Nachweis erbringen kann, kann sich in drei Teststationen an Ort und Stelle testen lassen.

Gute Nachrichten gibt es für Adrenalin-Junkies: Im umgebauten "Magischen Rotor" am Calafatiplatz rast man jetzt in einer Höhe von 45 Metern mit 110 km/h im Kreis. Gänzlich neu ist das Escape-Spiel "Brainstormy", das allerdings erst im Herbst eröffnet werden soll. Derzeit sei es "nicht ganz so leiwand", sich mit einer Menschengruppe in einen Raum einsperren zu lassen, meinte Sittler-Koidl.

Auch Veranstaltungen sind voraussichtlich wieder möglich. An den Wochenenden von 3. bis 19. September steigt zum zweiten Mal die "Trachten Pracht". Von 20. November bis 9. Jänner verwandelt sich der Prater am Riesenradplatz wieder zu einem "Wintermarkt". Geplant ist - neben dem "Perchtenlauf" am ersten Advent - auch, das Wiener Neujahrskonzert auf einer Videowall zu übertragen.

Auch das "Dinner in the Sky" kehrt zurück. Gäste nehmen hier auf einer speziellen Restaurant-Plattform Platz und werden dann von einem Kran 50 Meter in die Luft gebracht. Neuigkeiten gibt es auch von dem legendären Lokal "Luftburg": Der komplette Umbau wurde wegen der Pandemie vorgezogen und es ist nun auch das "größte Biolokal der Welt".

(APA)

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