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Wiener Nordostumfahrung: Grünes Licht für Spange Aspern

Die Komplettierung der Wiener Nordostumfahrung - und der damit einhergehenden Straßenprojekte - schreitet weiter voran. Nun gibt es Grünes Licht für eine weitere Teilstrecke: Das Verkehrsministerium hat der Spange Aspern mittels Bescheid die Genehmigung erteilt, wie das Ressort der APA mitteilte. Die Spange ist Teil der Verbindung zwischen Außenring-Schnellstraße S1 und der Südosttangente A23.

Die ASFINAG begrüßte die Bewilligung für den Bau der Spange Aspern. “Mit dem positiven UVP-Bescheid haben wir einen wesentlichen Projektmeilenstein erreicht”, betonte Alexander Walcher, der Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. Die Verbindung biete bestmöglichen Schutz für die Menschen und die Umwelt, hieß es.

Gemeinsam mit der – von der Stadt zu errichtenden – Stadtstraße Aspern, der S1 zwischen Schwechat und Süßenbrunn und der Spange Aspern entstehe ein “hoch wirksames” Verkehrsnetz: “Das bedeutet eine Entlastung für tausende Bewohnerinnen und Bewohner und ein Mehr an Lebensqualität in der Donaustadt.” Der Baubeginn ist für spätestens 2021 vorgesehen, die Baudauer wird rund drei Jahre betragen.

Die Spange Aspern ist knapp fünf Kilometer lang. Sie läuft vom künftigen Knoten Raasdorf bis zur Seestadt Aspern. Von dort wird die Stadtstraße weiter bis zur A23 führen. Umstritten beim Großbauvorhaben Nordostumfahrung ist vor allem der Lobautunnel, der Teil der Verbindung zwischen Schwechat und Süßenbrunn ist. Erst vor kurzem hatte das Bundesverwaltungsgericht Grünes Licht für dessen Bau gegeben.

Vorgesehen sind (neben der Anknüpfung an die S1) drei Anschlussstellen, nämlich zwei bei der Seestadt Aspern sowie eine beim Telefonweg. Die Kosten werden vom Bund mit rund 223 Millionen Euro beziffert. Die Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung begannen 2014, nach dem nunmehrigen positiven Bescheid folgen als nächste Schritte die Einreichungen der naturschutzrechtlichen Genehmigungen in den Bundesländern Wien und Niederösterreich.

Beschwerden gegen den Bescheid sind möglich, wie es hieß. Entscheiden wird darüber das Bundesverwaltungsgericht. Der Baubeginn wird nach derzeitigem Stand 2020 oder 2021 erfolgen, die Verkehrsfreigabe 2023.

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) zeigte sich überzeugt, dass der Bescheid als Erfolg für Wien und vor allem für die Bewohner des 22. Bezirks zu werten sei: “Durch eine deutliche Minimierung des Durchzugsverkehrs in den Bezirksstraßen steigt die Wohnqualität sowie die Sicherheit der Anrainer.” Auch für die Pendler aus Niederösterreich werde die Spange zu der dringend benötigten Verkehrsentlastung führen, versicherte er. Umwege über die A23, die S2 (Nordrand Schnellstraße) und durch den 22. Bezirk seien künftig nicht mehr nötig.

(APA)

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