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Wiener Kriminalstatistik

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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Eine positive Gesamtbilanz, dafür neue Sorgenkinder mit enormen Zuwächsen: So präsentiert sich die Wiener Kriminalstatistik, die am Dienstag von der Polizei vorgestellt wurde.

Insgesamt ist die Zahl der Delikte im Zeitraum Jänner bis September verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 8,8 Prozent zurückgegangen. Dafür sind einzelne Verbrechenssparten sehr stark angestiegen.

Sorgenkind Nummer eins ist für die Wiener Polizei derzeit der Autodiebstahl: Die Steigerungsrate betrug im Vergleich zum Vorjahr 141 Prozent. Insgesamt sind in der Bundeshauptstadt im heurigen Jahr 2.949 Pkw gestohlen worden. Bei den Tätern handelt es sich meist um ausländische Gruppen, sagte Dr. Ernst Geiger von der Kriminalpolizeilichen Abteilung bei einer Pressekonferenz am Dienstag: „Wien ist zum Tatort von internationalen Kfz-Schiebern geworden.“ Ein Diebstahl sei meist von langer Hand vorbereitet, wobei die Autos ausspioniert und Kennzeichen für die gleiche Type besorgt würden. Mit diesen „Dubletten“ ausgerüstet, werde das Fahrzeug dann außer Landes gebracht, meinte Geiger.

24,5 Prozent mehr Wohnungseinbrüche

Problemfeld Nummer zwei stellen die Wohnungseinbrüche in der Bundeshauptstadt dar: Insgesamt sind heuer 3.572 private Räumlichkeiten von Einbrechern heimgesucht worden, verglichen mit dem Vorjahr ist das eine Steigerung von 24,5 Prozent. Anders ausgedrückt werden in Wien pro Tag statistisch gesehen durchschnittlich 30 Wohnungen aufgebrochen. Die meisten Taten werden südosteuropäischen Banden zugerechnet, „insbesondere georgischen Tätergruppen“, sagte Geiger.

Rückläufig sind die Zahlen bei den Bankraubdelikten: Im Vorjahr gab es im Vergleichszeitraum 54 solcher Fälle, von denen 13 geklärt wurden. Heuer waren es bisher 39 überfallene Geldinstitute, aufgeklärt wurden 20. Positiv wurde von der Polizei auch der Rückgang bei den Tankstellenüberfällen gewertet: Diese sind mit bisher 24 Fällen um ein Drittel zurückgegangen. Dies sei ein „ganz sensibles Delikt“, meinte Landespolizeikommandant Mag. Roland Horngacher. Bei diesen Raubüberfällen gebe es eine „hohe Gewaltkomponente“, da sich die Opfer unter Umständen wehren und die Täter gewaltbereit seien.

Alles in allem sind in Wien im heurigen Jahr 167.419 Delikte angezeigt worden. Im Vergleichszeitraum 2004 waren es 183.635.

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