Wiener Eistraum startet am 19. Jänner

Die Eisfläche ist heuer so groß wie nie zuvor.
Die Eisfläche ist heuer so groß wie nie zuvor. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Nächste Woche am Donnerstag (19. Jänner) startet der Wiener Eistraum - mit so viel Eislauffläche wie noch nie zuvor. In seiner 27. Saison wächst das Areal auf insgesamt 9.500 Quadratmeter, neu ist eine zusätzliche Plattform auf dem "Sky Rink" im ersten Stock. Heuer setzt der Veranstalter Stadt Wien Marketing außerdem stark auf den Online-Verkauf der Eintrittskarten, auch um Menschenansammlungen und Engpässe bei den Kassen zu vermeiden. Es gelten 2G-Regel und Maskenpflicht.

Der Eistraum besteht auch heuer wieder aus den großen Flächen am Rathausplatz vor dem Rathaus, dem "Sky Rink" - eine Art Eislaufterrasse samt neuer Plattform - und dem Traumpfad im Rathauspark. Ein Comeback feiern auch die zwei kostenlosen Kinder- und Übungsflächen.

Wer eislaufen will, für den gilt die 2G-Regel und Maskenpflicht am gesamten Gelände, außer am Eis selbst bei der Sportausübung, wie der Veranstalter in einer Aussendung am Dienstag bekannt gab. Die Daten für das Contract-Tracing werden über ein zentrales Registrierungssystem erfasst.

Im Gegensatz zum Vorjahr nicht geben wird es die tragbaren Abstandsmessgeräte, die damals jeder Sportler ausgehändigt bekam, sagte Stadt Wien Marketing-Geschäftsführerin Gerlinde Riedl auf APA-Nachfrage. Dieser "Community Distance Marker" leuchtete und piepste, sobald sich Hobbysportler aus unterschiedlichen Haushalten am Areal näher als zwei Meter kamen. Diese seien in der vorjährigen Saison ein zentrales Element des Sicherheitskonzeptes gewesen, da damals die Mindestabstände auch gesetzlich vorgeschrieben waren, so Riedl. "Heuer gelten am Eistraum die 2G-Regel und Maskenpflicht."

Neu ist in diesem Jahr auch: Die Eintrittskarten können nun nicht nur an Ort und Stelle bei den Kassenschaltern und -automaten gekauft werden, sondern auch über den neu gestalteten Webshop (). Wer online kauft, bekommt einen Rabatt von zehn Prozent. Mit dem QR-Code-Ticket am Smartphone können die Besucherinnen und Besucher dann direkt an den Drehkreuzen vor der Eisfläche kontaktlos einchecken. Ab Betreten der Eisfläche ist das neue Ticket für vier Stunden gültig. Um Anstellschlangen heuer zu vermeiden, wurde auch das Pfandsystem auf die herkömmlichen Eintrittskarten abgeschafft.

Ziel der Stadt Wien ist es, der Bevölkerung und den Gästen der Stadt trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein attraktives und sicheres Bewegungsangebot im Freien zu ermöglichen, wurde betont. "Daher freut es mich, dass auch heuer der Wiener Eistraum am Rathausplatz, unter strenger Einhaltung der gegebenen Corona-Schutzmaßnahmen, stattfinden kann. So können alle Wienerinnen und Wiener, die gerne Eislaufen, sicher Bewegung an der frischen Luft machen. Der Eistraum fördert nicht nur die Lebensqualität in der Stadt, sondern auch die Gesundheit der Wiener Bevölkerung - sowohl physisch als auch psychisch", unterstrich Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).

Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) fügte mit Verweis auf die Neuerungen hinzu: "Und obwohl wir von der allseits herbeigesehnten Normalität noch ein Stück weit entfernt sind, steht beim Wiener Eistraum niemand still und es gibt in jeder Saison spannende Neuerungen zu entdecken."

Der Wiener Eistraum ist bis 6. März täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Die Vier-Stunden-Karte kostet für Erwachsene 8,50 Euro (Online-Shop 7,65 Euro) bzw. für Kinder 6 Euro (Online-Shop: 5,40 Euro). Es gibt auch einen Schlittschuhverleih und 40 "brandneue" Eislaufhilfen für Anfänger, wie es in der Aussendung hieß.

(APA)

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