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Wien: Oberster Gerichtshof lehnte neues Auslieferungsverfahren für Aslan G. ab

Aslan G. vor Gericht in Wien.
Aslan G. vor Gericht in Wien. ©APA (Sujet)
Der Antrag auf Wiederaufnahme des Auslieferungsverfahrens für den 2015 in Wien festgenommenen angeblichen Sechsfachmörder Aslan G. wurde vom Obersten Gerichtshof (OGH) abgelehnt. Das Justizministerium hatte zuvor grünes Licht für die Auslieferung nach Russland gegeben, weshalb der Antrag von den Rechtsvertretern des Beschuldigten eingebracht wurde.
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G. soll als Kopf einer kriminellen Vereinigung 2012 und 2013 die Ermordung von sechs Menschen durch Mitglieder seiner Organisation in Auftrag gegeben haben. Der Gruppierung werden auch die 2008 verübten Morde am nordossetischen Vizepremier Kasbek Pagijew und am der Bürgermeister der Hauptstadt Wladikawkas, Witali Karajw, angelastet.

Der von Zielfahndern festgenommene G. bezeichnet sich als Opfer einer Verwechslung aufgrund einer Namensgleichheit. Um die Auslieferung auf Ersuchen der Generalstaatsanwaltschaft in Moskau abzuwenden, haben die Rechtsvertreter von G. auch Flugangst ihres Mandanten ins Treffen geführt. Ein diesbezügliches Gutachten werde vermutlich demnächst vorliegen, sagte die Sprecherin des Landesgerichts Wien, Christina Salzborn.

(APA/Red)

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