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Wieder Streit um Rechnung

(VN) Feldkirch -  Eine Rechnung eines A1-Mobilfunkkunden beschäftigt die AK. Der Betroffene soll in 17 Stunden 6.000 Euro "versurft" haben.

„Wo und wann die Menge von mehr als 43 Giga­byte geflossen sein sollen, kann sich der Konsument nicht vorstellen“, betont Paul Rusching als Konsumentenberater der AK. Der Mann besitze seit Längerem einen Vertrag mit A1. Dieser erlaube ihm eine monatliche Datenmenge von 19 Gigabyte um 19 Euro. Über einen A1-Stick an seinem Computer habe der Betroffene im Internet gesurft. Im Juli staunte der Kunde: A1 sandte ihm zur Warnung eine SMS und teilte darin mit, dass er für das Laden von Daten 1079 Euro zu berappen habe. Diese Summe überwies der Mann an A1.

„Überfällige Gesetzesnovelle“

Einen Monat später, am 11. August, riss dem Betroffenen der Geduldsfaden: A1 schickte ihm abermals eine SMS und teilte ihm Kosten für Daten in der Höhe von 5041 Euro mit. In der Folge kontaktierte der Mann die AK in Feldkirch. Dort legte er seine bisherigen Rechnungen für die Verwendung des A1-Sticks vor. „In den letzten sechs Monaten davor hat der Kunde nicht einmal im Ansatz die ihm monatlich zugestandene Menge von 19 Gigabyte erreicht“, sagt Rusching. Für den Kunden sei „nicht nachvollziehbar, wie er 43 Gigabyte in nur 17 Stunden verbraucht haben soll“, kritisiert Rusching und will den Fall vor die Regulierungsbehörde (RTR) bringen. Scharfe Kritik übt er an der Politik: Eine noch vor dem Sommer angekündigte Novelle des Telekommunikationsgesetzes, die beim Erreichen einer bestimmten Datengrenze eine verpflichtende Sperre vorsieht, sei längst überfällig und harre nach wie vor der Dinge.

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