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Wieder mehr Fische im Bodensee

Die Berufsfischer am Bodensee haben im Jahr 2002 erstmals seit 1999 wieder einen Anstieg des Gesamtertrags verzeichnet.

Die Gesamtfangmenge im Bodensee und Obersee lag 2002 mit 875,5 Tonnen (17,5 kg/ha) um 13,8 Prozent über dem Ergebnis von 2001, jedoch immer noch 16,7 Prozent unter dem Zehnjahresmittel. Wichtigster Bodenseefisch ist nach wie vor der Felchen mit 733,3 Tonnen (83,8 Prozent). Mit Abstand folgen Barsch mit 58,6 Tonnen (6,7 Prozent) und Weißfisch (inkl. Brachsen) mit 45,2 Tonnen (5,2 Prozent).

Die Angelfischer haben 2002 mit 68,7 Tonnen ein Fangergebnis erzielt, das knapp 19 Prozent unter dem Zehnjahresmittelwert lag, aber immerhin gut zehn Prozent über dem Ergebnis 2001. Bei den Bodensee-Anglern ist der Barsch nach wie vor mit Abstand (65 Prozent des Gesamtfangs) der wichtigste Fisch. Felchen (sieben Prozent) nehmen aber laufend an Bedeutung zu.

Das wurde kürzlich in Lindau (D) bei der diesjährige Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) bekannt gegeben. Mit 1. Juli 2003 wechselt die Geschäftsführung der IBKF turnusgemäß für drei Jahre an Österreich, teilte Landeshauptmann Herbert Sausgruber am Freitag mit. Im Vordergrund der Tagung stand die Fangentwicklung bei den wichtigsten Fischarten der Berufs- und Angelfischerei in der Fangsaison 2002.

Der Anstieg des Felchenfangs der Berufsfischer sei im Wesentlichen auf die von der IBKF beschlossenen Maßnahmen zur besseren Anpassung der Befischung an das verlangsamte Wachstum der Fische zurückzuführen, hieß es. Die Verwendung von 40 Millimeter Schwebnetzen habe sich auch nach dem Urteil der Berufsfischer bewährt, die Regelung wurde deshalb bis 2006 verlängert. Bei Bodenseefelchen sei somit die Versorgung des heimischen Marktes gesichert. Anders sieht es beim Egli (Barsch) aus: Der Barsch-Fang der Berufsfischer sei auch 2002 weiter gefallen und habe mit 58,6 Tonnen das niedrigste Ergebnis seit 1956 erreicht.

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