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Wieder Einsatz in Phuket

Und wieder ist ein Vorarlberger als Helfer in die von einer Flutwelle zerstörte thailändische Stadt Phuket unterwegs. Pfarrer Rudi Sigl aus Bregenz verstärkt ein österreichisches Helferteam.

Als Mitglied eines vom Österreichischen Roten Kreuz zusammengestellten Teams wird der Bregenzer Pfarrer Rudi Sigl die nächste Zeit den noch in Phuket verbliebenen deutschsprachigen Personen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Viele suchen selbst

Die Entscheidung, auch in den nächsten Monaten eine Betreuung vor Ort aufrechtzuerhalten wurde vor wenigen Tagen im Außenamt in Wien getroffen. Vertreter aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg haben sich darauf geeinigt, multiprofessionelle Teams ins Krisengebiet zu entsenden.

Luxemburg und die Schweiz unterstützen zwar die Aktion, schicken selbst aber kein Personal nach Phuket. Diese Aufgabe übernehmen Österreich und Deutschland. “Obwohl die Hoffnung nur noch gering ist, Überlebende zu finden, kommen immer wieder Leute nach Phuket, die selbst nach vermissten Angehörigen suchen wollen”, erklärt Martin Alfare, Koordinator von KIT-Vorarlberg. Bei ihm hatte das Österreichische Rote Kreuz um einen Seelsorger für das Team angefragt. Rudi Sigl, seit vier Jahren bei der Krisenintervention, sagte spontan zu. Gestern packte der Pfarrer von Bregenz-Mariahilf seine Koffer. Nach einer Zwischenlandung in Wien ging es weiter in Richtung Phuket, wo die Gruppe heute eintreffen wird. Mit dabei sind eine psychologische Fachkraft, ein Notarzt sowie ein KIT-Mitarbeiter aus einem anderen Bundesland.

18-Tage-Einsatz

Der Einsatz der Österreicher dauert 18 Tage. Dann werden sie von deutschen Kollegen abgelöst. Ob Bedarf an psychologischem, ärztlichem und seelsorglichem Beistand besteht, muss ich erst weisen. Alfare kann sich aber vorstellen, dass dem so ist, da in den nächsten Wochen mit ersten Identifizierungen zu rechnen sei. Vorderhand wollen die beteiligten Staaten das Betreuungsprojekt abwechselnd bis Ende April durchführen.

Bei der von KIT-Vorarlberg eingerichteten Hotline für Angehörige und Opfer der Flutkatastrophe ist es indes ruhig geworden. “Es kommen keine Anfragen mehr”, bestätigt Martin Alfare. Er vermutet, dass Betroffene und Angehörige von Vermissten das traumatische Geschehen mit Hilfe der Familie und einem gut geknüpften sozialen Netz aufarbeiten. Mit Bedarf an Hilfe von Seiten der Krisenintervention rechnet Alfare wieder, wenn Gewissheit über das Schicksal vermisster Personen besteht.

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