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Wieder Brandstiftungen in Roma-Siedlungen in Neapel

In der Nacht auf Montag haben Unbekannte in einem Vorort von Neapel erneut Roma-Siedlungen angegriffen. Einige Baracken im neapolitanischen Vorort Ponticelli wurden in Brand gesetzt.

Mehrere Familien waren in die Siedlungen zurückgekehrt, nachdem sie schon im Mai in Brand gesetzt worden war. Im Mai war die Gewalt gegen die Roma-Lager ausgebrochen, nachdem eine 16-jährige Roma angeblich versucht hatte, ein sechs Monate altes Baby aus einer Wohnung der Gegend zu entführen. Das Mädchen wurde festgenommen.

Die rund 2000 Roma rumänischer Staatsangehörigkeit, die im Grossraum von Neapel leben, werden für zahlreiche Diebstähle in der Gegend verantwortlich gemacht.

Inzwischen begannen die Behörden in Neapel mit der Abnahme der Fingerabdrücke der Roma, die an der Peripherie der Stadt leben. Bisher wurden 615 Personen die Fingerabdrücke abgenommen.

Von der umstrittenen Massnahme sind auch Kinder betroffen. Die Massnahme ist Teil der Bemühungen der Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi, die Strassenkriminalität zu bekämpfen.

In Italien gibt es mehr als 700 Behelfssiedlungen, die sich vorwiegend um Rom, Mailand und Neapel konzentrieren. Die meisten Bewohner sind Roma. Oft fehlt es in den Lagern an ausreichenden sanitären Einrichtungen.

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