Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wie Mäuse halfen, Covid-19 zu bekämpfen

Sein Medikament könnte Organversagen verhindern.
Mehr zum Thema

Alles begann mit der Erforschung von Mäuseherzen. Der Österreicher Josef Penninger forschte mit seinem Team in Kanada daran, welche Rolle ein Gen namens ACE2 spielt. Ihr Ergebnis: Das Gen reguliert Blutdruck, Herz-, Nieren- und Lungenfunktionen - und verhindert nicht zuletzt einen Lungenkollaps bei einer Erkrankung.

Dann kam 2002 der SARS-Coronavirus. Eine Pandemie von gerade einmal 8000 Fällen sorgte für 800 Todesfälle weltweit. Anhand von Penningers ACE2-freien Mäusen wurde bewiesen, dass der Coronavirus gerade die ACE2-Rezeptoren angriff, blockierte und so Lungenversagen förderte. Dies war eine der Hauptursachen, warum der Virus so tödlich war. Damit öffnete aber auch eine Behandlungsmethode: Lösliches ACE2 könnte das Lungenversagen verhindern und Leben retten, nicht nur bei SARS. Der Virus würde das lösliche ACE2 angreifen, die Lunge könnte normal weiterarbeiten.

Von SARS zu Covid-19

Da der Virus schnell eindämmbar war, verlor dies an Bedeutung. Dies änderte sich erst mit dem Aufkommen von Covid19, die Pandemie nahm Ausmaße ungekannt seit der Spanischen Grippe an. Und auch dieser griff die ACE2-Rezeptoren an, in der Lunge und anderen Organen. Die letzten Monate forschten Penninger und seine Kollegen an der Behandlung mit künstlichem ACE2. Sein Medikament könnte nicht nur die Viruslast senken, sondern auch Multiples Organversagen verhindern. Derzeit laufen klinische Studien unter anderem in Wien, mit vielversprechenden Aussichten bislang.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Jetzt im Fokus 5
  • Wie Mäuse halfen, Covid-19 zu bekämpfen
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.