Wie die Alten sungen ……

Die Kinder aus den Dreiklanggemeinden waren die "großen" Stars auf der Bühne.
Die Kinder aus den Dreiklanggemeinden waren die "großen" Stars auf der Bühne. ©Harald Hronek
Projekttheater Dünserberg

Dreiklang- Theaterprojekt sorgte bei den Besuchern für strapazierte Lachmuskeln.

(amp) “Nicht neu, aber immer noch wirkungsvoll”, so könnte man die Sprücheparade, die da im Dünserberger Kultursaal zwei Mal vor ausverkauftem Haus auf die Besucher niederprasselte, kurz umschreiben. Und dass sowohl das “starke” männliche Geschlecht, als auch der feminine “Charme” gegenseitig kräftig austeilen können, darüber bleibt an diesem Theaterabend so nach dem Motto “Wie die Alten sungen …” jeglicher Zweifel erhaben. Dazu kommen aber auch noch die “grenzüberschreitenden” Sticheleien zwischen Düns, Schnifis und dem Dünserberg und Verwechslungen wie “Der Herzen und ein Schlaganfall” statt “Dreiklangtheater”. Zimperlich geht es da keinesfalls zur Sache. So im Stile “Bütt” spielt sich die Jasserpartie in der Krone und die Damen-Kaffeerunde ab. Und wenn schon mal der Feuerwehrabschnittskommandant Robert Gohm aus Düns, der Meistersenner Markus Hartmann, die Dreiklangbürgermeister Walter Rauch, Ludwig Mähr, Andreas Amann und Konsumvereinsobmann Raimund Dünser neben “Profis” wie Regisseurin Annemarie Hartmann, Humorkanone Kilian Moll, Günther und Sonja Lins, Ramona Conrad, Elke Hartmann und anderen auf der Bühne erscheinen, dann beginnt der Saal zu beben.

Sticheleien
Da kommen dann Sprüche wie “Ich musste den Schnifnern die Uhr nachstellen, damit sie nicht immer der Zeit nachlaufen” oder “Den Dünsern muss man die Uhr zurückdrehen, sonst meinen sie immer, ihre letzte Stunde hat geschlagen” im Saal immer richtig an. Dass im Dreiklang auch der “Seelenhirte” sein Schärflein abbekommt, war nicht zu überhören: “Jesus saß beim letzten Abendmahl, der Pfarrer sitzt am Dünserberger Frühstückstisch”. Die Bassiger Glocke zu läuten braucht drei Helfer: einen, der den Glockenstrick zieht, einen der den Turm hält und einen Boten, der in den Häusern verkündet, dass es geläutet hat”. Zwischendurch stürmen Kinder aus den Dreiklanggemeinden mit Reimen aus vergangenen Tagen “Eine meine muh ….” auf die Bühne. Eine Theaterprobe, bei der Kilian Moll schlussendlich als Regisseur seine Trumpfkarte ausspielen kann, sorgt für ein turbulentes Finale mit Happy End: die demonstrierte Dreiklangsharmonie zeigt bestimmt Nachhaltigkeit.

Übersaxnerstraße – Kultursaal,Dünserberg, Austria

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