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Widersprüchliche VCÖ-Verkehrsmoral

Für Landesstatthalter Egger betreibt der VCÖ mit den Erkenntnissen aus einer Studie eine unseriöse Panikmache. Die jüngste Wortmeldung zeige einmal mehr auch die Doppelmoral auf.

“Einerseits werden Entlastungsstraßen bekämpft, durch die erfolgreich Verkehr aus den Wohngebieten herausverlagert werden kann und andererseits wird vor den tödlichen Auswirkungen von Verkehrslärm und Abgasen auf die Wohnbevölkerung gewarnt.”

Mit solchen Behauptungen, deren Richtigkeit auch anerkannte Mediziner anzweifeln, würden lediglich Ängste in der Bevölkerung geschürt. Sollte es dem VCÖ mit seiner Sorge um das Wohl der Bevölkerung ernst sein, so müsste er seine Verhinderungsstrategien gegenüber Umfahrungsprojekten wie S 18, Südumfahrung Feldkirch oder zweite Pfändertunnelröhre aufgeben, so Egger. Diese Projekte dienen der unmittelbaren Entlastung von Siedlungsgebieten und halten wesentliche Verkehrsanteile von der Wohnbevölkerung fern.

Für Egger gilt im Falle der Verkehrsbelastung “das Eine tun und das Andere nicht lassen”. Natürlich müsse es das Anliegen aller Verantwortlichen sein, die Lärm- und Schadstoffimmissionen des Verkehrs mit den bereits heute zur Verfügung stehenden technischen Mitteln zu minimieren. Ungeachtet dieser Bemühungen sei es aber wohl unstrittig, dass für die Bevölkerung eine Verkehrsführung auf Umfahrungsstraßen abseits der Wohn- und Siedlungsgebiete die beste Lösung bleibe, so Egger abschließend.

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