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Wichtige dynamische Veranlagung

Das Coronavirus stellt seit Wochen das Leben der Vorarlberger auf den Kopf. Dennoch sollten die Menschen nicht auf die eigene finanzielle Zukunft vergessen.
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Wie man die drohende Pensionslücke am besten schließt und für den Lebensabend am sinnvollsten Kapital anspart, weiß Walter Felizeter, Leiter der Raiffeisen Versicherung Vorarlberg.

Online-Unterricht, Homeoffice, Kurzarbeit und seit Neuestem ein Ampelsystem, das den Weg weisen soll. Wer hätte noch vor wenigen Monaten gedacht, dass ein Virus das Leben der Menschen bestimmt. Doch Experten warnen davor, gerade in Zeiten von Corona nicht auf die eigene Pensionsvorsorge zu vergessen. Walter Felizeter: „Bei allen Sorgen zu unserer Gesundheit, zur Jobsicherheit und seinen Finanzen sollte niemand die Absicherung seiner eigenen Zukunft aus den Augen verlieren.“

Das ­österreichische Pensionssystem war schon lange vor dem Virus ein Sorgenkind. Viele sehen es kurz vor einem Kollaps. Andere vertrauen darauf, dass zum Zeitpunkt ihres eigenen Pensionsantritts alles in bester Ordnung sein wird und sie entsprechende Pensionszahlungen empfangen werden. Felizeter rät zur Vorsicht: „Mit großer ­Sicherheit muss man von einer Lücke zwischen dem letzten Aktiv-Einkommen und der Leistung aus dem staatlichen Pensionssystem ausgehen. Was die Zukunft bringt, weiß niemand.“  Aktuell veranschaulicht Corona jedenfalls, wie schnell sich alles ändern kann. Der Spezialist betont daher: „Private Vorsorge ist wichtiger denn je, um sich in Zukunft und im Ruhestand einen entsprechenden Lebensstandard leisten zu können.“

Drei konkrete Tipps

Besonders beliebt, um für später Kapital anzusparen, sind in Vorarlberg fondsgebundene Lebensversicherungen. Damit kann jeder von attraktiven Ertragschancen auf der einen Seite und von Steuervorteilen auf der anderen profitieren. Für alle, die sich zwischen unterschiedlichen Vorsorgeprodukten entscheiden müssen, hat Walter Felizeter drei Tipps: „Erstens sollte die fondsgebundene Lebensversicherung eine dynamische Veranlagung ermöglichen – das heißt, die Einlage sollte flexibel an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden können. Zweitens sollte man eine lebenslange Pension garantiert bekommen und Lösungen im Falle von schwerer Krankheit, Berufsunfähigkeit und Ableben inkludiert haben. Und drittens kann man mit seiner Vorsorge auch noch Gutes tun.“

Wem die Zukunft wichtig ist, der greift deshalb auf Nachhaltigkeitsfonds. Mit ihnen kann man seine Pensionslücke schließen und zugleich in Unternehmen und Projekte investieren, die soziale, ökologische und ethische Kriterien berücksichtigen. Seit Jahren gibt es zahlreiche Angebote rund um private Altersvorsorge. Viele verlieren dabei die Übersicht. Walter Felizeter hat dafür Verständnis: „Sich im Dickicht der Angebote zurechtzufinden, ist nicht immer einfach. Am ­besten ist hier der Gang zum Berater seiner Hausbank.“

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