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Wetterphänomen wirbelt Staub auf

Die staubigen Grüße aus der Zentralsahara waren gestern auch an Janine adressiert.
Die staubigen Grüße aus der Zentralsahara waren gestern auch an Janine adressiert. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Was ist denn da passiert? Autos und Fenstersimse von Dreck verspritzt oder von rostbrauen Flecken überzogen? Nein, es war kein Schmutzfink, der da gestern seine Spuren in Vorarlberg hinterlassen hat. Es war der Wind, der Staub in der Zentralsahara aufgewirbelt und quer über den Mittelmeerraum zu uns getragen hat.
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Dort wo es regnet, haften sich die Sandpartikel an die Tropfen und fallen zu Boden. Bei einer höheren Konzentration ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass außerdem der Schnee Ocker eingefärbt wird. Laut Experten werden auf diese Weise jährlich eine Milliarde Tonnen Staub verblasen. Fünf bis 15 Mal pro Jahr dringt der Wüstensand mit einer kräftigen Süd-West-Strömung in vier bis sieben Kilometern Höhe bis nach Mitteleuropa vor.

Feinstaub

Mit dem Saharastaub steigt nicht nur die Anzahl an schmutzigen Autos. Auch die Feinstaubkonzentration in der Luft wird dadurch in die Höhe getrieben. So wurden am Dienstagnachmittag beim Sonnblick Observatorium der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) kurzzeitig bis zu 62,1 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft (µg/m3) registriert. Eine hohe, aber noch keine alarmierende Konzentration: Der Grenzwert gilt nämlich erst dann als überschritten, wenn die Belastung 24 Stunden lang bei über 50 µg/m3 liegt. Durch den Regen wurde die Luft sogleich wieder reingewaschen.

Die „Wüstengefühle“ sollen auch ohne Staub in den kommenden Tagen anhalten. Weiterhin ist kein Schnee für die Tallagen in Sicht. Das Wetter bleibt unbeständig und wechselt munter zwischen Sonne und Regen hin und her.

Etwas angezuckert könnte es lediglich in der Nacht auf Samstag werden. Da sinkt die Schneefallgrenze laut ZAMG-Experten Günter Scheibenreif für kurze Zeit auf bis zu 500 Meter. „Es kann sein, dass im Rheintal Schnee fällt.“ Bereits am Nachmittag stehen die Zeichen wieder auf freundlich. Die sonnigen Stunden dürften auch am Sonntag überwiegen.

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