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Werner Gohm erneut AK-Vizepräsident

Werner Gohm (45) vom ÖAAB wurde bei der 150. Arbeiterkammer-Vollversammlung am Dienstagnachmittag in Feldkirch zum neuen AK-Vizepräsidenten gewählt.

Er erhielt 54 der 67 abgegebenen Stimmen der 70 Mitglieder der Vollversammlung. Gohm war bereits von 1999 bis April 2004 AK-Vizepräsident. Er löst in dieser Funktion Manfred Brunner ab, der Obmann der Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) wird.

An und für sich hätte Gohm Obmann der VGKK werden sollen. Nach heftigem Widerstand der Wirtschaftskammer und der Fraktion der Sozialdemokratischen Gewerkschafter (FSG) gegen seine Person war seine Wahl zum VGKK-Obmann aber geplatzt. Anfang des Monats zog Gohm seine Kandidatur zurück, in nachfolgenden Gesprächen einigte sich der ÖAAB anschließend auf Manfred Brunner als neuen Kandidaten. Nachdem der ÖAAB der FSG den Vize-Obmann in der VKGG überlässt, wird Brunner auch von den Sozialdemokratischen Gewerkschaftern unterstützt.

In seinem Bericht ging AK-Präsident Josef Fink (ÖAAB) vor allem auf die Entwicklung am Vorarlberger Arbeitsmarkt ein. „Die neuesten Fakten sind besorgniserregend“, sagte Fink. In Vorarlberg wird damit gerechnet, dass im November erstmals überhaupt mehr als 10.000 Personen arbeitslos gemeldet sein werden. Besonders betroffen seien jene, die den gestellten Anforderungen an Alter, Qualifikation oder Flexiblität nicht mehr gerecht werden könnten. Es werde ein Maßnahmen-Bündel notwendig sein, um der Negativentwicklung erfolgreich entgegenwirken zu können. „So zählt für mich die strikte Ablehnung der Hereinnahme zusätzlicher ausländischer Arbeitnehmer zu den prioritären Maßnahmen“, stellte der AK-Präsident fest.

Für die Strukturreform im Gesundheitsbereich fand Fink lobende Worte. Er bezeichnete sie als „dringend erforderlich“. Wichtig sei im Zusammenhang mit der Gesundheitsreform die Erhaltung der Entscheidungsstrukturen innerhalb der Selbstverwaltung. Die Forderung der Arbeitgeber-Seite nach mehr Mitsprache sei zurückzuweisen. „Wesentlich besser als der Entwurf zur Pensionsreform im Jahr 2003“ nannte Fink den aktuellen Entwurf zur Pensionsharmonisierung. Kritisieren würde er daran vor allem, dass es nicht generell möglich ist, mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in den Ruhestand treten zu können. „Das hätten sich die wirklichen Leistungsträger unseres Landes verdient“, so der Vorarlberger AK-Präsident.

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