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Werkstätte Lustenau feierte 40-Jahr Jubiläum

Lustenau - Am Samstag, den 21. Juni 2008, feierte die Werkstätte Lustenau der Lebenshilfe Vorarlberg ihr 40-Jahr Jubiläum. Bei Prachtwetter kamen über 200 BesucherInnen um gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen schöne Stunden zu verbringen. Vieles hat sich getan seit den Anfängen in Lustenau und diese erfolgreiche Bilanz wurde nun gemeinsam gefeiert.

Das Fest auf dem Vorplatz der Werkstätte Lustenau wurde von Ellengard Rhomberg, Obfrau der Lebenshilfe Lustenau, eröffnet. Sie begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und erinnerte an das Motto der Lebenshilfe „Menschen brauchen Menschen“. Denn gerade die Entwicklungen in Lustenau sind Beweise dafür, dass mit Zusammenhalt und gemeinsamer Arbeit vieles erreicht wird. Auch Landesstatthalter Mag. Markus Wallner würdigte den Wandel in der Lebenshilfe Lustenau und wies auf die Wichtigkeit hin, Menschen mit Behinderungen gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu ermöglichen. Im Anschluss sorgte die Trommlergruppe der Lebenshilfe Lustenau, unter der Leitung von Silke Kromer und Helga Hehle, für ausgelassene Stimmung. Die Einlage stand ganz im Zeichen der Lebensfreude und Kreativität von Menschen mit Behinderungen und wurde mit tosendem Applaus belohnt.

Ebenso kamen die GemeindepolitikerInnen beim Interview mit der Moderatorin, Frau Heimpl, zu Wort. Bürgermeister Hans-Dieter Grabher, Vizebürgermeister Dr. Kurt Fischer und Gemeinderätin Sieglinde Maksymowicz erzählten über ihre Erfahrungen mit der Lebenshilfe und sagten auch ihre aktive oder passive Teilnahme beim 10. Stundenlauf der Lebenshilfe Lustenau im September 2008 wieder zu.

Der erste Obmann der Lebenshilfe Lustenau, Oskar Riedmann, erzählte anschließend von den Anfängen der Werkstätte. Begleitet von bewegendem Fotomaterial berichtete er von den einfachen und sehr familiären Anfangsjahren, von Ferienfreizeiten in Gurtis, Ausflügen zum Grillen oder an den Affenberg. Danach gewährte ein Film von Manfred Bösch Einblicke in den heutigen Alltag der Lebenshilfe Lustenau. Er zeigte Ausschnitte von der Werkstätte, vom ARTelier, der Küche und vom Schulkiosk im Bundesgymnasium Lustenau. Abschließend würdigte der Präsident der Lebenshilfe Vorarlberg, Dr. Johannes Müller, den Geist der Anfänge und die Lebendigkeit im Verein der Lebenshilfe Lustenau.

Nach dem vielseitigen Programm genossen Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe, Angehörige, Sachwalter, Freunde und Verwandte den gemeinsamen Abend. Die MitarbeiterInnen und Betreute der Werkstätte und des Wohnhauses Lustenau legten sich mächtig ins Zeug und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Bewirtung. Bei Kaffee und Kuchen, Wurst und Salat war genügend Zeit vorhanden um sich auszutauschen und zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Musikverein Lustenau, der die Lebenshilfe auch alljährlich beim Stundenlauf unterstützt.

„Die 40-Jahr Feier war eine humorvolle und lockere Veranstaltung“, freute sich Obfrau Ellengard Rhomberg über die tolle Atmosphäre. Völlig ungezwungen ging das Fest über die Bühne, viel dazu beigetragen hat die lustige und einfallsreiche Moderation von Frau Heimpl. Auch Einrichtungsleiter Josef Arnold zog eine positive Bilanz: „Die Feier war ein voller Erfolg. Bei Hausführungen konnte die Arbeit der Werkstätte den Gästen präsentiert werden. Ebenso gab es eine Fotoausstellung, bei der man Eindrücke von den Anfängen gewinnen konnte. Menschen mit Behinderungen waren aktiv bei den Vorbereitungen und beim Ablauf des Abends beteiligt. Die Dekoration wurde in liebevoller Kleinarbeit hergestellt und auch bei den Aufräumarbeiten waren Betreute mit viel Begeisterung dabei.“

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