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Werbung als Aufreger

Das Huber-Plakat als Aufreger &copy APA
Das Huber-Plakat als Aufreger &copy APA
Gleich mehrere Werbekampagnen haben es diesen Frühling geschafft, die Gemüter der Konsumenten zu erregen. In der Flut von Informationen wird es laut Expertin Margit Karmasin immer schwerer aufzufallen.

Das Sujet der Firma Huber Trikot, das für einen BH wirbt, wurde am Firmensitz in Götzis nach Protesten abmontiert: Ein blanker Busen passte Medienberichten zufolge nach Ansicht der Bewohner und des Bürgermeisters nicht ins Ortsbild. Für den zweiten Aufreger sorgte die Second-Hand-Firma Money Point. Money Point empörte mit einem Plakat, auf dem der Kopf einer dunkelhäutigen Frau auf den Körper einer Hellhäutigen „geflickt“ erscheint und zum Verkauf angeboten wird.

Auffallen wird immer schwerer

Mit beiden Kampagnen befasst sich der Österreichische Werberat. Sowohl über Huber Trikot als auch über Money Point häuften sich die Beschwerden auf der Homepage des Werberats. Die Katholische Frauenbewegung kritisierte das Plakat der Second-Hand-Kette als sexistisch und rassistisch. Bedenken, die man nicht gehabt habe, beteuerte Vorstand Gerhard Farag: Man wolle aber gemeinsam mit der Werbeagentur eine „diesbezügliche Prüfung vornehmen“. Für Kommunikations- und Markenexpertin Helene Karmasin sind beide Fälle Ausdruck eines „Riesenproblems“, vor dem die Werbung stehe: „In der Flut von Informationen ist es zunehmend schwieriger, aufzufallen“, erklärte sie. Provokation sei da oft die nahe liegendste Strategie. Die Aufregung um den Huber-Busen sei für sie „nicht ganz verständlich“. „Viel provozierender“ sei jedoch das Money Point-Sujet, allerdings mit einem Manko: Die nicht unoriginelle Botschaft – dass es bei Money Point einfach alles gebraucht zu kaufen gibt – werde durch den Einsatz unterschiedlicher Hautfarben übermäßig codiert.

FPÖ-Plakat regt auf

Viele Beschwerden bei dem Werberat gab es auch gegen die Plakate der Wiener FPÖ, auf denen Heinz Christian Strache davor warnt, dass Wien nicht Istanbul werden dürfe. Für politische Werbung ist das Selbstkontrolle-Gremium der Werbewirtschaft aber nicht zuständig.

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