Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wer fördert, darf auch fordern

Werner Posch ist neuer SP-Stadtrat für Schule und Integration.
Werner Posch ist neuer SP-Stadtrat für Schule und Integration.

Dornbirn. Werner Posch ist der neue Stadtrat für Schule und Integration in Dornbirn. Er ist der Nachfolger von Gaby Sprickler-Falschlunger, hat somit ihre Aufgaben übernommen. Werner Posch mag Politik, hat sich als Vertreter von Arbeitnehmerinteressen einen Namen gemacht. Er ist somit ein erfahrener, kompetenter und bürgernaher Politiker.

Was waren Ihre bisherigen Aufgaben?

Posch: Im “normalen” Leben bin ich Verwaltungsangestellter bei der GKK. Bin Landesvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter. Habe auch die Funktion eines Kammerrates in der AK inne und war von 2004 – 2009 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag.

Sie haben nun ein neues Aufgabengebiet in der Stadt übernommen. Möchten Sie den Kurs von Gaby Sprickler-Falschlunger fortführen?

Posch: Gaby hat wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Den Kurs werde ich fortführen, jedoch auch neue Ideen einbringen. Ich bin für 23 Dornbirner Schulen, also 15 Volksschulen, 5 Mittlere Schulen, Sonderpädagogisches Zentrum, Polytechnischer Lehrgang und Fachschule für hauswirtschaftliche Berufe, zuständig. Hier gibt es viel zu tun.

Ist diese Aufgabe nicht relativ neu für Sie?

Posch: Sofort nach der Wahl zum Stadtrat habe ich mich intensiv mit den Schulen beschäftigt und den Kontakt zu den Direktoren gesucht. Wir fordern, dass die Renovierungen der Schulen, die auch auf Initiative der SPÖ erfolgen, zügig voran gehen. Seit 9 Jahren dümpelt man bei der HS Markt herum. Das kann doch nicht sein. Bei Schulsanierungen gilt es, mit den Betroffenen eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden.

Und wie sehen Sie die Integration?

Posch: Integration beinhaltet für mich die gesellschaftlichen Bereiche. Das gilt für die at:Arbeit, das Wohnen die Bildung und Gesundheit. Der Integrationswille muss gefördert werden.

Wie wollen Sie das bewerkstelligen?

Posch: Migranten müssen die Bereitschaft zeigen, sich intensiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen zu wollen. Das muss auch eingefordert werden. Dabei ist ganz wichtig, die deutsche Sprache zu erlernen. Deshalb sollten die Kinder auch mit drei Jahren in den Kindergarten. Denn wer nicht Deutsch kann, ist nicht Volksschulreif. Auch sollte eine verpflichtende Vorschule eingeführt werden.

Worin sehen Sie hier Ihre Aufgaben?

Posch: Die Migrantenvereine müssen in die Pflicht genommen werden. Unter dem Motto: lernt Deutsch, darin besteht eure Chance. Denn nur mit einer Ausbildung hat man bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Migranten sollen sich nicht nur in Sportvereinen engagieren, sondern auch im sozialen Leben, wie bei der Feuerwehr oder beim Roten Kreuz.

Leistet die Stadt Dornbirn dazu einen Beitrag?

Posch: Bis jetzt leider noch nicht. In den städtischen Einrichtungen sollte man mehr Lehrlinge ausbilden. Derzeit sind es Drei. Das ist nicht nur eine moralische sondern auch eine gesellschaftspolitische Verantwortung. Mit den Unsummen, mit denen das Rolls-Royce Museum gefördert wird, können leicht 12 Lehrlinge beschäftigt werden.

Zur Person:
Werner Posch
SPÖ-Stadtrat für Schule und Integration
Geburtstag: 17.11.1959
Hobbys: Radfahren, wandern, Fußball live
Ich mag: Politik für Menschen, Kollegialität
Ich mag nicht: unsachliche Beschimpfungen

 

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Dornbirn
  • Wer fördert, darf auch fordern
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen