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Wenn sich Vignettensünder vor der Ersatzmaut drücken

Im vergangenen Jahr wurden 150.000 Vignettensünder erwischt.
Im vergangenen Jahr wurden 150.000 Vignettensünder erwischt. ©VOL.AT/Hofmeister
Schwarzach - Mautpreller, die partout nicht zahlen wollen, haben schlechte Karten.

Insgesamt gilt die Vignettenmoral in Österreich als sehr gut – die Asfinag spricht von 98 Prozent. Dennoch ist die Zahl der erwischten Vignettensünder laut Bericht der VN beeindruckend: Exakt 150.154 Fahrzeuglenker sind im vergangenen Jahr auf österreichischen Autobahnen zur Kasse gebeten worden. 78.000 von ihnen durch die „Mautsherriffs“ der Asfinag, die anderen durch die Exekutive oder die acht elektronischen Kamerasysteme. Rund 20.500 Vignettensünder waren auf der A 14 unterwegs – so viele wie auf keiner anderen Autobahn in Österreich.

Auch die Einnahmen, die durch Vignettendelikte (Pkw, Motorrad, Lkw) und Verwaltungsstrafverfahren lukriert werden, sind beträchtlich: 26,9 Millionen Euro standen allein im Jahr 2012 zu Buche. Die meisten Vignettensünder bezahlen die Ersatzmaut (120 Euro für Autos) laut Asfinag an Ort und Stelle. Wer sich weigert oder nicht fristgerecht bezahlt, wird angezeigt.

So etwa auch ein Deutscher, der sich weigerte, nach dem Pfändertunnel die Ersatzmaut zu bezahlen. Dies hatte ein Verwaltungsstrafverfahren mit 300 Euro Strafe zur Folge. Doch der Autofahrer gab nicht auf. Vor dem unabhängigen Verwaltungssenat gab er an, sich verfahren zu haben – und zu wenig auf die Mautpflicht hingewiesen worden zu sein. “Eine Schutzbehauptung”, urteilten beide Instanzen. Auch die 120 Euro Ersatzmaut wären ihm nicht eingeräumt worden. “Unglaubwürdig”, so die Straferkenntnis. Folge: 300 Euro Strafe – plus 90 Euro Verfahrenskosten und die Kosten des Anwalts.

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