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Wenn Männer das Tanzbein schwingen

Die sechs Herren der Flying Horses würden sich über männliche Verstärkung sehr freuen.
Die sechs Herren der Flying Horses würden sich über männliche Verstärkung sehr freuen. ©cth
Wenn Männer das Tanzbein schwingen

Vereine im Fokus: Flying Horses

Die Flying Horses haben männlichen Nachwuchs bekommen.

Dornbirn. Die Ära der Boygroups schien ja schon Vergangenheit – doch eine Dornbirner “Formation” beweist nun das Gegenteil. “Boygroups” sind gerade wieder sehr in, vor allem wenn es sich auch noch um eine tanzende handelt. Die eigentliche Geschichte beginnt schon im Jahr 2002, als 25 Frauen die Linedance-Gruppe “Flying Horses” gründen. Beinschwingende Frauen zu Country-Klängen mitten in Dornbirn sind an und für sich schon originell, wenn da aber plötzlich auch noch Männer mitmischen, ist das eine echte Sensation. Zum runden Geburtstag einer Flying Horse-Dame entstand die Idee, dass ein paar Ehegatten dem Geburtstagskind eine Überraschung in Form eines selbst einstudierten Tanzes bereiten könnten. Was als Gag geplant war, entpuppte sich schnell als kleine Erfolgsgeschichte. Schnell war klar, dass nicht nur die Herren einen unheimlichen Spaß an der Sache entwickelten, sondern dass da auch ziemlich viel Talent im Verborgenen lag und die tanzenden “Jungs” wahre Jubelstürme verursachten.

“So entstand also unsere Flying Horses Boygroup”, schmunzelt Jürgen Ringel, der inzwischen sechs Männer angehören. Nachwuchs ist übrigens dringend erwünscht. Rund 35 Tänze hat man schon im Repertoire und das Sextett in Karohemd und Cowboyhut kann sich wirklich sehen lassen. Jeden Montag wird nun seit knapp einem Jahr in der VS Gütle Line Dance vom Feinsten trainiert. Vom klassischen Country über Irish Folk bis zur rockigen AC/DC-Version reicht dabei die Palette an Musik, zu der Choreographien erarbeitet werden. “Es macht einfach riesigen Spaß. Line Dance ist nicht nur Sport, sondern auch ein gutes Training für Gedächtnis, Konzentration und Motorik.

Es tut der Seele gut, weil es Bewegung im Rhythmus der Musik und in der Gruppe ist”, erklärt Jürgen Ringel die neuentdeckte Begeisterung. Bei diversen Auftritten in Deutschland und bei der jährlich größten Line Dance-Veranstaltung in Schruns, stahlen die tanzenden Männer sogar schon fast ihren weiblichen “Vorreiterinnen” die Show. Ganz keck meint dann auch Jürgen Huber: “Cool am Line Dance ist eben auch, dass man nicht unbedingt eine Frau zum Tanzen braucht!” Ganz neue Töne – es gibt also nicht nur Tanzmuffel in der Männerwelt.

Info: Die Flying Horses Boygroup freut sich über jeden Nachwuchs. Bei mehreren Anmeldungen würde auch ein Anfängerkurs angeboten. Kontakt: info@flyinghorses.at oder www.flyinghorses.at

Factbox:
Flying Horses Boygroup
Gegründet 2009
6 Mitglieder
1x wöchentlich wird in der VS Gütle trainiert.
Nachwuchs gerne erwünscht!

Umfrage: Was macht ihnen am Line Dance besonderen Spaß?

Wolfgang Stadelmann, 37 Jahre, Dornbirn:
Mir war Countrymusik zuerst gar nicht so geläufig. Inzwischen finde ich es total lässig und es macht einfach unglaublichen Spaß in einer Gruppe zu tanzen.

Andreas Kreiner, 45 Jahre, Dornbirn:
Für mich steht der Spaß im Vordergrund und davon haben wir wirklich genug. Es ist einfach noch einmal besonders zu guter Musik gemeinsam zu tanzen, auch einmal ohne Partner.

Jürgen Huber, 34 Jahre, Hohenems:
Mir gefällt die Kameradschaft untereinander und dass man auch in der Freizeit viel gemeinsam unternimmt und gemeinsam Feste besucht und den Auftritten entgegen fiebert.

VS Gütle,6850 Dornbirn, Austria

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