Weniger Weinbauern bauen auf größerer Fläche Wein an

Strukturwandel im Weinbau
Strukturwandel im Weinbau ©APA/THEMENBILD
Österreich hat weniger, aber dafür größere Weinbaubetriebe als vor fünf Jahren. Zwar gingen zwischen 2015 und 2020 rund 2.000 Unternehmen verloren, die Fläche mit Weinanbau vergrößerte sich aber um 1,6 Prozent, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Der Rotweinanbau ging in der Vergleichsperiode zurück, zu zwei Dritteln wird inzwischen Weißwein angebaut, vor allem Grüner Veltliner.

2015 gab es 14.133 Betriebe mit Weinanbau, 2020 waren es nur mehr 12.098. Die Fläche mit Weinanbau stieg im gleichen Zeitraum von 45.574 auf 46.273 Hektar. Dabei legte die Weißweinfläche um 4,1 Prozent auf 31.752 ha zu, während die Rotweinfläche um 3,5 Prozent auf 14.412 ha zurückging.

Niederösterreich dominiert bei den Weingärten mit 28.543 ha (61,8 Prozent der Gesamtfläche), gefolgt vom Burgenland mit 11.986 Hektar und der Steiermark mit 4.729 ha. Wien steuert 667 ha zum Weinbau bei, die übrigen Bundesländer 239 ha - wobei es hier einen Zuwachs um 100 ha gegenüber 2015 gab.

Fast die Hälfte der Weißweinfläche wird mit Grünem Veltliner angebaut (15.015 ha), diese Rebsorte legte auch um 640 ha zu. 6.145 ha sind dem Rotwein Zweigelt gewidmet - das entspricht 42,6 Prozent der Rotweinfläche.

(APA)

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