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Wenig Pflegekräfte in Vorarlberg: SPÖ übt Kritik

Viele Überstunden und eine Menge an Resturlauben
Viele Überstunden und eine Menge an Resturlauben ©Bilderbox
Bregenz - Laut einer Statistik des Bundesministerium für Gesundheit bildet Vorarlberg bei der Anzahl der Pflegekräfte im Bundesländervergleich das Schlusslicht: Sowohl im Bereich der diplomierten Pflege als auch der Pflegehelfer und des medizinisch-technischen Dienstes ist deutlich weniger Personal beschäftigt.

Laut Statistik kommen in Vorarlberg auf 100 Betten 90 Pflegekräfte, österreichweit sind es 110. Die Vorarlberg SPÖ fordert deshalb eine Aufstockung um 100 zusätzliche Stellen innerhalb der nächsten drei Jahre. Die Zahl der Überstunden im nicht-ärztlichen Bereich lag mit Ende 2014 bei knapp 90.000 Stunden.

Hoher Zeitdruck für das Personal

Betrachtet man die Ergebnisse aus dem Bericht der Vorarlberger Arbeiterkammer zu den Arbeitsbedingungen, so werden als stärkste Belastungen am Arbeitsplatz vor allem Zeitdruck, die Anforderung, mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen zu müssen und die Arbeitsmenge angeführt. Einen großen Anteil an dem vermehrten Arbeitsaufwand, der vor allem die Pflegekräfte belastet, liegt in der immer kürzer werdenden Verweildauer der Patienten. Betrug etwa die Liegedauer 1990 pro Patient im Schnitt noch 13 Tage, so lag sie 2010 noch bei 8 Tagen. Die SPÖ fordert in diesem Zusammenhang eine Änderung der Arbeitszeitmodelle für ältere Pfleger, damit sie ohne Einbußen auch vor ihrer Pension den Arbeitsaufwand bewältigen können.

Demenzkrankheiten nehmen zu

Der Anteil der an Demenz Erkrankten nimmt aufgrund der erhöhten Lebenserwartung zu. Vor allem für die Pflegekräfte ist eine große Herausforderung. Betroffen davon seien alle Abteilungen, vor allem aber die innere Medizin, die Orthopädie und die Unfallchirurgie, betont die SPÖ. Die Versorgung der an Demenz Erkrankten in den Spitälern müsse rascher voranschreiten, fordert die Vorarlberger SPÖ.

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