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Wenig Interesse an „Tschutterplätzen“

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Bregenz. „Spätestens nach der Verbauung des Seestadt-Areals wird der fehlende Parkraum für Busse wieder ein dringliches Thema werden”, weist StR Klaus Kübler daraufhin, dass der heutige Tschutterplatz beim Stadion sinnvoller als Busparkplatz genutzt werden könnte. Das Areal auf der anderen Seite des Stadions könnte man, laut Kübler, im Winter als Eislaufplatz und im Sommer als Ballspielplatz verwenden.

„Rund 180.000 Euro hat der Bau der beiden Tschutterplätze beim Bregenzer Stadion gekostet. Weitere 100.000 Euro investiert die Stadt Bregenz zur Zeit in den Eislaufplatz”, kritisiert Kübler, wobei auch er die Sanierung des Eislaufplatzes für dringend notwendig hält.Parkeinnahmen.

Für weniger Geld hätte man aber seiner Meinung nach mehr erreichen können, hätte man die möglichen Synergien genutzt und den Tschutterplatz mit dem Eislaufplatz kombiniert. „Anstatt Parkeinnahmen zu lukrieren, die man sich mit den Stadtwerken als Eigentümer des Grundstücks hätte teilen können, hat die Stadt beim umgesetzten Projekt der zwei Tschutterplätze jährliche Pachtkosten von über 25.000 Euro zu tragen”, kritisiert er und regt an, die Situation neu zu überdenken, „umso mehr, als aktuell darüber nachgedacht wird, eines der beiden Fußballfelder in einen Beachvolleyballplatz umzubauen, weil das Interesse am Fußball sinkt.” Auch hier entstehen wieder zusätzliche Kosten, die allerdings nach Meinung des Bregenzer Stadtrates notwendig sind, „damit die bereits getätigten Investitionen nicht völlig für die Katz‘ sind.”Nachfrage gesunken

Dass die teuren Tschutterplätze nicht mehr den gleichen Zuspruch haben, wie in den ersten Monaten nach der Eröffnung, ist auch Bürgermeister Markus Linhart klar. „Ein Umbau in einen Beachvolleyballplatz ist allerdings zumindest zur Zeit von unserer Seite nicht geplant. Wir überlegen den ehemaligen Schoeller-Tennisplatz in einen Beachvolleyballplatz umzugestalten. Dort wären bereits alle Voraussetzungen, vom Unterbau bis zur Einhausung, gegeben.”

Stadtrat Kübler hätte gerne drei Beachvolleyballplätze: beim geplanten Jugendtreff unterhalb des „Westend”, beim Stadion und am ehemaligen Schoeller-Tennisplatz. „Damit werden auch die Bedürfnisse von Mädchen besser abgedeckt als bisher”.

Sägergasse, 6900 Bregenz‎ –

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