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Welttag der Gesunden Ernährung - Wie gesund sind Gummibärchen und Co.?

Zum Welttag der Gesunden Ernährung: Fakten über gängige Ernährungsweisheiten Viele gängige Ernährungsmythen halten genauerer Betrachtung nicht stand, so Mag. Angelika Stöckler, Ernährungswissenschafterin bei der aks Gesundheitsvorsorge GmbH, anlässlich des Welttages der gesunden Ernährung am 27. April. Wer mehr über ausgewogene Ernährung erfahren möchte, kann das im aks Kochkurs „Leichte Küche – bunte, pfiffige Frühlingsrezepte“ ab 29. Mai in Feldkirch tun.

So wurde Fruchtzucker (Fruktose) lange Zeit zu Unrecht als gesunde Alternative zu Haushaltszucker propagiert. Auch ein hoher Fruchtzuckerkonsum begünstigt die Entstehung von Arteriosklerose und in der Folge Schlaganfall und Herzinfarkt. Daher ist es ratsam fruktosereiche Lebensmittel und Getränke nur sparsam zu genießen. „Generell gilt, Zucker bleibt Zucker“, betont Angelika Stöckler. „Das gilt auch für braunen Zucker. Dieser besteht, genau wie weißer Zucker zu 99 Prozent aus Saccharose.“

Süßstoff macht nicht dick
Dass Süßstoffe dick machen, ist hingegen ein Mythos. Unter der Voraussetzung, dass sie nicht zusätzlich zu Zucker konsumiert werden, können sie im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung durchaus positive Auswirkungen auf das Gewicht haben. Die Gefahr liegt darin, dass der Einsatz von Süßstoffen die Vorliebe für Süßes verstärkt bzw. als Freibrief für eine erhöhte Nahrungsaufnahme betrachtet wird.

Fettpölsterchen durch Schokolade und Gummibären
Schlechte Nachrichten hingegen gibt es für alle Schokoholics: Dunkle Schokolade landet genauso auf den Hüften wie Milchschokolade, denn der Energiegehalt von Edel-, Zartbitter- und Milchschokolade ist mit 520 bis 560 Kilokalorien pro 100 g nahezu der gleiche. „Gummibärchen, die oft als Figur schonende Alternative gelten, bestehen zu ¾ aus Zucker und sorgen bei gleichzeitigem Bewegungsmangel ebenfalls für Fettpölsterchen“, erklärt Stöckler.

Es zählt, wie viel Sie essen
Abends zu essen, macht hingegen nicht automatisch dick, so Stöckler. „Auf unser Gewicht hat es keinen Einfluss, zu welchen Zeiten wir essen. Es zählt lediglich wie viel wir pro Tag essen“, so die Ernährungswissenschafterin. „Das zeigen auch die Bewohner der Mittelmeerländer, die späte Abendmahlzeiten zelebrieren und dennoch durchwegs schlanker sind als die ÖsterreicherInnen.“ Da unser Verdauungssystem auch nachts aktiv ist, kann allerdings späte Völlerei die Nachtruhe beeinträchtigen. Beim Dinner-Cancelling steht dagegen nicht das Abnehmen im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, die Produktion von Hormonen, die den Alterungsprozess dämpfen sollen, anzuregen.

Vollkornbrot macht nicht dick
Auch Brot macht nicht grundsätzlich dick. Gerade Vollkornbrot enthält reichlich Ballaststoffe, wodurch es gut sättigt und beim Kaloriensparen hilft. Zudem fördern die enthaltenen Ballaststoffe eine gesunde Darmflora, regen die Darmtätigkeit an und senken den Cholesteringehalt im Blut. Wer keine ganzen Körner mag, muss dennoch nicht auf Vollkornbrot verzichten. „Wesentlich ist, dass das gesamte Getreidekorn inklusive des wertvollen Keimlings und der Randschichten vermahlen wurde“, betont Stöckler. „Beachten Sie, dass die Bezeichnung „Mehrkorn“ lediglich bedeutet, dass mehrere Getreidesorten verarbeitet wurden und somit kein Hinweis auf die Verwendung von vollem Korn ist.“

Ausgewogene Ernährung
Wichtig ist, sich ausgewogen zu ernähren. „Essen Sie ausreichend Obst und Gemüse“, rät Angelika Stöcker. „In Kombination mit regelmäßiger Bewegung ist das das beste Rezept für Ihre Gesundheit und eine gute Figur.“

aks-Kochkurs
Wer mehr über ausgewogene Ernährung erfahren möchte, kann das im aks Kochkurs „Leichte Küche – bunte, pfiffige Frühlingsrezepte“ ab 29. Mai in Feldkirch tun. An zwei Kochabenden erfahren Sie von einer diplomierten Diätologin alles über schnelle, gesunde und schmackhafte Küche. Information und Anmeldung unter www.aks.or.at/kurse oder unter T 055 74 / 202-0

Kontakt
aks Gesundheitsvorsorge
Rheinstr. 61
6900 Bregenz
T 055 74 / 202 – 0

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