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Weltladen präsentiert sich an neuem Standort

Die Crew vom Weltladen ist hoch motiviert.
Die Crew vom Weltladen ist hoch motiviert. ©Pezold
Fairnetzt, fairschärft, fairköstigen, so heißt die Devise im Weltladen, oder wie man aus LKW-Schläuchen Schmuck macht.   Hohenems. Am Freitagvormittag war reger Betrieb bei der Eröffnung des Weltladens in der Schweizerstrasse.
Die Schweizerstrasse ist um ein Geschäft reicher.

Auch wenn das Pfarrheim im Herrenried sicher eine gute Herberge war, so ist es doch für die Mitarbeiter eine große Erleichterung, im neuen Laden wirken zu können. Weltläden sind Fachgeschäfte für fairen Handel und erfreuen sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Kleinbäuerliche sowie ökologische Landwirtschaft fördern, dem weltumfassenden Hunger entgegen treten, recyclebare Stoffe zu Neuem verarbeiten, Kinderarbeit Einhalt gebieten und schwer arbeitenden Menschen Lohn zu verschaffen – all dies sind prägnante Anliegen der Weltläden.

 Es geht um die Welt

„Wichtig ist es, dass von den weiterverarbeitenden Betrieben darauf geachtet wird, woher die Rohstoffe kommen“, so Hubert Keckeis, Leiter des Weltladens. Mit seinem Stab an ehrenamtlichen Mitarbeitern setzt er sich dafür ein, der Welt ein wenig mehr Licht zu geben. Die Massenproduktion zerstört weltweit die Chancen der lokalen Bevölkerung, ihre Erzeugnisse zu verkaufen, den Profit streifen große Agrarkonzerne ein. Diesen Missständen entgegen zu wirken, haben sich die „Welt-Lädler“ zur Aufgabe gemacht.

 Eine Bereicherung

Bürgermeister Richard Amann hatte es sich nicht nehmen lassen, der Eröffnung beizuwohnen und Pfarrer Georg vom Herrenried gab mit seinem Segen dem Anlass einen feierlichen Rahmen. Umrahmt von geschichtsträchtigen Häusern, mitten im Judenviertel, gibt es nun eine neue Anlaufstelle für Angebote nicht alltäglicher Art. Pfeffer, Chutneys, Curryblätter, Koriander, Ka Ti, Hom Mali Jasminreis, Rum, Vollrohrzucker – die Liste kann endlos weitergeführt werden. All diese Köstlichkeiten und noch viel mehr können im Weltladen erworben werden. Hubert Keckeis mit Ehefrau Agnes und seinen fleißigen Helferinnen, geben ihr Bestes, um den Begriff „Fair Trade“ zu einem Slogan zu machen.

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