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"Welle" soll neuen Hafen zieren

©VN/Roland Paulitsch
Bregenz - "Die Pergola ist tot – es lebe die Welle", fasste Walter Fink, Moderator und Sprecher der Arbeitsgruppe zum neuen Hafen, gestern die Ergebnisse der letzten Tagung zusammen.  | Umfrage

Lösung überraschend

Für die meisten Teilnehmer überraschend, fand sich bei der dritten Diskussion zur umstrittenen „Pergola“, die im Zuge der Neugestaltung des Bregenzer Hafens als Empfangsgebäude geplant war, eine ganz neue Lösung. Die Architekten rund um Elmar Nägele und Wolfgang Ritsch stellten den 14 Mitgliedern der Gruppe drei neue Varianten zum Hafengebäude vor – auf ein Modell konnte man sich schlussendlich einigen: Wellenförmig soll sich das neue Bauwerk in seine Umgebung einfügen.

Hell und offen

„Anhand des Anforderungsprofils, das in der Gruppe erarbeitet wurde, haben wir drei neue Versionen entwickelt, die diesem entsprechen. Die wichtigsten Attribute, die es erfüllen sollte, waren Helligkeit, Offenheit, Transparenz und Einzigartigkeit, aber mit städtisch-urbanem Charakter“, erklärte Ritsch die Vorgehensweise der Architekten. Mit der „Welle“ wolle man nun die Transparenz und Offenheit durch die freie Sicht über das Gebäude und die Verglasung erreichen. „Wir schlagen außerdem ein begrüntes Dach vor, sodass das Gebäude auch gleichzeitig eine Referenz an die Parklandschaft Molo ist, die es umgibt“, so Ritsch. Etwa fünf Meter soll die Welle an ihrer höchsten Stelle sein. In der Mitte, am tiefsten Punkt, sind nur 1,50 Meter Höhe geplant. „Wir wollen die Wellenbewegung innen fortführen, denken daran, den Boden im Inneren abzusenken“, verrät der Architekt. Die Teilnehmer der Gruppe zeigten sich den „VN“ gegenüber erfreut über die fast einstimmige Empfehlung (Klaus Kübler, SPÖ, hatte sich der Stimme enthalten). Und auch Jakob Netzer, Geschäftsführer der Hafen Gmbh, nahm die „Empfehlung“ der Gruppe dankend an.

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