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"Welle" schlägt Wellen

Bregenz - Der neue Bregenzer Hafen sorgt unter der Vorarlberger Bevölkerung für heftige Kontroversen.
Bauarbeiten im vollen Gange
Baubeginn beim Hafengebäude
Grafik: Das ist der neue Hafen
Öffentliche Klos für 500.000 Euro
Toilettensituation am Hafen
Hafengebäude fertiggestellt

Erwin Stampfer gefällt die neue Ufergestaltung: “Ich möchte die Stadt zum Bau der “Welle” beglückwünschen. Sie ist wirklich eine Bereicherung für den Hafen und wirkt viel kleiner als in den Plänen. Die paar Quadratmeter fehlender Grünfläche sind meiner Meinung nach leicht zu verschmerzen.”

Siegi Gugele ist hier anderer Meinung. Er will weniger Beton am Hafen: “Ich hoffe sehr, dass noch Blumentröge oder ein paar Palmen hingestellt werden.” Mit der “Welle” kann er sich aber anfreunden: “Die finde ich nicht mal so übel.”

Veronika Steiner spricht sich dagegen für die Neugestaltung aus: “Mir ist ein Betonplatz, auf dem man Skaten, Radeln und Laufen kann, lieber als eine riesige Wiese, die nur als Hundeklo dient.” Die “Welle” könnte ihrer Meinung nach allerdings noch größer sein: “Neben der Sonnenkönigin verschwindet sie ja fast ganz.” Diese musste jedoch schon weichen und hat nun weiter hinten am Pier einen Anlegeplatz.

“Stadt der Betonierer”

“Bregenz ist eine Stadt der Betonierer. Es gibt in der ganzen Stadt keinen Straßenzug in welchem noch eine ursprüngliche alte Fassadeneinheit besteht. Überall wurden Beton- oder Glasklötze dazwischengestellt”, beschwert sich Peter Freudlsperger aus Lauterach.

Auch Manfred Kätzler sieht es ähnlich: “Der nächste Schritt der Beton- und Klotz-Architektur steht unmittelbar bevor – die neue Seestadt. Ich hätte mir anstatt Beton und Glas einen unterirdischen Parkplatz mit einem oberirdischen kleinen Park gewünscht. Leider wird das nichts. Lieber betoniert man wieder und stellt viereckige Klotzbauten auf.”

Optimistischer sieht es Herbert Burtscher: “Ich finde die “Welle” und das Molo super. Etwas mehr “Grün” kommt sicher auch noch und ein paar Fahnen für uns romantische Nostalgiker werden sicher noch aufgestellt.”

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