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Lawinensituation bleibt kritisch - Arlbergbahnstrecke wieder in Betrieb

Lawinengefahr bleibt hoch
Lawinengefahr bleibt hoch ©APA
In Vorarlberg hat sich die Wettersituation im Laufe des Sonntags weitgehend beruhigt. Zwar galt nach wie vor die zweithöchste Lawinenwarnstufe (4), doch konnten mehrere Verkehrsverbindungen wieder freigegeben werden. Und auch der der Bahnverkehr über den Arlberg ist früher als erwartet am Sonntag um 17.00 von den ÖBB wieder aufgenommen worden.
Orte am Arlberg nicht erreichbar
Stufe 4: Große Lawinengefahr
Arlbergbahnstrecke gesperrt
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Die ÖBB-Strecke war am Samstagnachmittag wegen Lawinengefahr gesperrt worden. Auch auf der Karwendelbahn von Innsbruck nach Mittenwald und München wurde nach den Aufräumarbeiten nach umgestürzten Bäumen wieder der durchgehende Zugverkehr aufgenommen.

Arlbergbahnstrecke vom Schnee befreit

Mit der positiven Beurteilung durch die ÖBB-Lawinenkommission und dem abgeschlossenen Einsatz der Schienenschneepflüge konnte der erste Zug ab Bludenz nach Tirol abfahren. In Folge wurden der gesamte Zugverkehr (Personen- und Güterverkehr) über die Gebirgsstrecke wieder aufgenommen. Die Bahnkunden hatten von Samstag auf Sonntag auf ÖBB-Postbusse umsteigen müssen, je nach Straßensituation gab es Verzögerungen von bis zu 30 Minuten. Um wegen gleichzeitiger Straßensperren für die Urlauber die nach Langen und St. Anton am Arlberg mussten eine Anbindung zu schaffen, wurden von den ÖBB fixe Zugshuttleverkehre von der Vorarlberger Seite eingerichtet. So seien über 1.000 Kunden von und nach St. Anton gebracht worden, teilten die ÖBB mit.Noch mehrere Tage gesperrt bleibt wegen der aktuellen Lawinensituation die Außerfernbahn zwischen Reutte in Tirol und Garmisch. Ein Schienenersatzverkehr ist zwischen Reutte – Ehrwald und Garmisch eingerichtet

Lawinensituation bleibt weiter kritisch

Auch für Montag nimmt die Lawinenwarnzentrale an, dass es bei der Warnstufe 4 bleibt. Vor allem die umfangreichen Triebschneeansammlungen sorgten weiterhin für ein hohes Sicherheitsrisiko. Die Bergrettung warnte eindringlich davor, die gesicherten Pisten zu verlassen.

Leichtsinn hatte am Samstagnachmittag im Gemeindegebiet von Tschagguns im Montafon einen 18-jährigen deutschen Skifahrer das Leben gekostet. Er hatte, berichtete die Bergrettung, nicht nur Warnschilder ignoriert, sondern offensichtlich auch eine Absperrung überquert, um abseits der Skipiste zu Tal zu fahren. In steilem Gelände hatte er daraufhin ein Schneebrett losgelöst und war verschüttet worden.

Arlbergorte wieder erreichbar

Die Straßenverbindung in die Skiorte Stuben, Lech und Zürs war bereits am Sonntagvormittag wieder freigegeben worden, gesperrt blieb die Arlbergpassstraße zwischen Alpe Rauz und St. Christoph. Die Verbindung durch den Arlbergstraßentunnel war die ganze Zeit möglich, allerdings kam es dort sowie in den anderen Tunnels der S16 immer wieder zu umfangreichen Staus. Dadurch sowie durch Blockabfertigungen auf der Schnellstraße mussten die Autofahrer Verzögerungen bis zu eineinhalb Stunden in Kauf nehmen.

Gargellen derzeit noch von Außenwelt abgeschnitten

Zwischen Schruns und St. Gallenkirch blieb die Silvrettastraße gesperrt, es bestand jedoch eine lokale Umleitung. Damit waren zu Mittag nur noch Gargellen im Montafon von der Außenwelt abgeschnitten. Die lokale Lawinenwarnkommission schätzte die Lage um 13.00 Uhr neu ein, verschob ihre Entscheidung dann neuerlich auf frühestens 15.00 Uhr.

(APA)

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