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Weiteres Juwel im Jüdischen Viertel kommt zum Vorschein

v. l. Baustadtrat Markus Klien, Bauleiter Thomas Schwiegelshon, Grabher-Geschäftsführer Christian Hefel, Architekt Hugo Dworzak, Bürgermeister Dieter Egger
v. l. Baustadtrat Markus Klien, Bauleiter Thomas Schwiegelshon, Grabher-Geschäftsführer Christian Hefel, Architekt Hugo Dworzak, Bürgermeister Dieter Egger ©Stadt Hohenems
Das Jüdische Viertel erstrahlt schon seit der Neugestaltung der Hohenemser Innenstadt in neuem Glanz. Mit der Revitalisierung des „Hirschfeldhauses“ wird nun ein weiteres Stück Geschichte des historischen Stadtkerns freigelegt.
Sanierung des Hirschfeldhauses

Bürgermeister Dieter Egger war am Donnerstag, dem 10. Dezember 2020, persönlich zu einer Rohbaubesichtigung mit Christian Hefel, Geschäftsführer von „GRABHER, der Baumeister“ vor Ort und überzeugte sich vom Fortschreiten der Arbeiten: „Wir freuen uns sehr, dass mit ‚GRABHER‘ ein Hohenemser Unternehmen die Revitalisierung dieses historischen Gebäudes in unserem geschichtsträchtigen Stadtzentrum übernommen hat. Die Arbeiten liegen voll im Plan und man kann wahrlich behaupten, dass hier ein weiteres Juwel in unserer Innenstadt entstehen wird. Mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail wird der ursprüngliche Zustand des Haues nicht nur außen, sondern auch innen bestmöglich erhalten, was dem Ganzen einen ganz besonderen Charme verleiht“, so das Stadtoberhaupt.

Ursprünglicher Zustand wird wiederhergestellt

In Abstimmung mit dem Denkmalamt wird das Haus optisch in seinem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt. Innen wird das historische Objekt modernisiert und für Geschäftsflächen (Café, Shop in Shop, Büros etc.) und Wohnungen ausgelegt. Der Vorplatz soll – sobald es die Corona-Lage wieder zulässt – mit Kleinveranstaltungen belebt werden.

„Die Geschichte dieses Hauses reicht weit zurück. Laut Datenbank des Jüdischen Museums gehörte das Haus ursprünglich Hirsch Josef Levi, der 1792 eine Hälfte des Hauses an seinen Sohn Josef Hirschfeld weitergab. Im 19. Jahrhundert blieb das Haus zweigeteilt und war in Besitz verschiedener Familien, unter anderem der Familie Marinelli.

Ein weiteres inspirierendes Projekt für unsere Stadt, das für zusätzliche Belebung im Jüdische Viertel sorgen wird“, ist Baustadtrat Markus Klien überzeugt.

Neues Zuhause für „GRABHER“

„Mit der Sanierung des historischen Hirschfeldhauses wird zudem ein neues Zuhause für das alteingesessene Bauunternehmen ‚GRABHER, Der Baumeister‘ geschaffen“, so Geschäftsführer Christian Hefel.

Derzeit werden die Bodenplatte gegossen und Wände im Erdgeschoß ausbetoniert. Als nächster Schritt ist dann die Sandstrahlung der denkmalgeschützten Wände geplant. Im ersten Obergeschoß ist die Decke bereits freigelegt, sodass nur noch die Deckenbalken zu sehen sind. Diese konnten bereits saniert werden und sorgen nach Abschluss der Gesamtarbeiten für ein besonderes Flair. Auch das Ständerwerk wird gerade bearbeitet und saniert.

Das gesamte Projekt liegt in der Verantwortung von Projektleiter Thomas Schwiegelshon vom Bauherrn „GRABHER, der Baumeister“. Architekt Hugo Dworzak von der Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher zeichnet für die Planung verantwortlich. Erste Abbrucharbeiten wurden bereits 2019 vorgenommen, Beginn der Bauarbeiten war im August 2020. Das Bauteam liegt aktuell voll im Zeitplan. Die Gesamtfertigstellung ist für Weihachten 2021 angedacht.

Weitere Fotos finden Sie auf www.hohenems.at und www.facebook.com/hohenems!

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