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Weitere Regionen in Vorarlberg stellen sich ein auf DVB-T

Schwarzach - Immer mehr Regionen Vorarlbergs werden digital: Es werden elf weitere Regionen auf DVB-T umgestellt.

Haushalte, die auf digitalen Empfang umsteigen müssen, werden ab 26. August 2008 über das DVB-T Laufband auf die Umstellung hingewiesen.

Der weitere DVB-T Ausbau in Vorarlberg

Ab 16. September kann in elf weiteren Regionen Vorarlbergs über Antenne nur noch digital empfangen werden. Von 26. August bis 16. September übertragen die Sender Bezau / Baumgarten, Bludenz / Gasünd und Schruns / Golm sowohl digital als auch analog. Wer von den Sendern Dalaas, Gaschurn, Lech oder Raggal / Kreuzbühel empfängt muss am 16. September direkt von analogem auf digitalen Empfang umrüsten.

Von den Sendern Hohenweiler, Silbratsgfäll, Silbertal und Fontanella wird ab 16. September nicht mehr analog gesendet. Haushalte, die von einem dieser Sender empfangen, müssen ihre Antenne zu alternativen Sendeanlagen ausrichten. Zuseher, die ihre Signale vom Sender Hohenweiler oder Silbratsgfäll beziehen, haben bereits von der Sendanlage Pfänder DVB-T-Empfang. Sie können sofort auf das digitale Antennenfernsehen umsteigen und empfangen dann neben ORF 1 und ORF 2 auch ATV, PULS 4, ORF SPORT PLUS und 3sat.

“Antennenhaushalte” in Silbertal können ab 26. August die digitalen TV-Signale der Anlage Golm / Schruns nutzen und ihre Geräte auf DVB-T aufrüsten. Wer in Fontanella analog über Antenne empfängt, muss am 16. September direkt auf DVB-T umsteigen. Dort ist der Empfang vom Sender Raggal / Kreuzbühel möglich.

Laufbänder zeigen Umrüstbedarf an

Wer seine Fernsehsignale von einer der betroffenen Sendanlagen bezieht, sieht ab 26. August in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 Laufbänder eingeblendet. Das bedeutet, dass innerhalb der nächsten drei Wochen, also bis zum 16. September 2008, auf digitalen Empfang umgerüstet werden muss.

Von der Umstellung auf das digitale Antennenfernsehen sind alle TV Zuseher betroffen, die ORF 1 und ORF 2 über Antenne empfangen und das Laufband eingeblendet sehen. Dies schließt auch Haushalte ein, die einen Analog-SAT in Betrieb haben und mit diesem ausländische Programme empfangen. Für Haushalte, in denen via Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard ferngesehen wird, sind keine Umrüstschritte durch die Umstellung auf DVB-T notwendig.

Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Arena, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN).

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