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Weitere Anschläge im Irak

Bei einem neuen Selbstmordanschlag im Irak sind am Freitag mindestens 17 Menschen getötet worden. 40 weitere seien bei dem Anschlag 50 Kilometer südlich von Bagdad verletzt worden.

Das berichtete der TV-Senders Al Arabiya. Laut CNN hat sich der Anschlag auf einem Markt ereignet.

Schon am Vormittag waren bei einem Bombenanschlag in der irakischen Stadt Tikrit mindestens acht Polizisten getötet worden. Sieben weitere wurde nach offiziellen Angaben verwundet. Ein Selbstmordattentäter war mit seinem Wagen in einen Kleinbus der Polizei gerast und hatte einen Sprengsatz gezündet. Die irakische Polizei fand außerdem im Norden der Hauptstadt Bagdad die Leichen von 14 Menschen.

Die Menschen seien regelrecht hingerichtet worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Einigen der Opfer seien die Augen verbunden gewesen, alle hätten Schusswunden am Kopf. Der Kleidung nach handle es sich bei den Toten vermutlich um Landbewohner.

Die jüngste Welle der Gewalt begann vor acht Tagen, als Ministerpräsident Ibrahim al-Jaafari die erste frei gewählte Regierung des Iraks vorstellte. Seitdem haben die Aufständischen mehr als 250 Menschen ums Leben gebracht, die meisten von ihnen angehende Soldaten oder Polizisten.

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