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Weiterbildung in Vorarlberg leicht gemacht

Wie kann ich meine Weiterbildung finanzieren? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Ein Überblick für (Weiter-) Bildungsinteressierte. 
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Stetige Weiterbildung erhöht die Jobchancen des einzelnen und stärkt den Wirtschaftsstandort als Ganzes. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, eine Weiterbildung auch finanziell attraktiv zu gestalten. Seit 2004 gibt es beispielsweise den Bildungszuschuss. Land sowie Arbeiter- und Wirtschaftskammer sowie der Bund wollen damit möglichst vielen Personen den Zugang zu Bildungsmaßnahmen erleichtern. Für Arbeiterkammerpräsident Hubert Hämmerle hat sich der Bildungszuschuss bewährt: „Es handelt sich um einen einzigartigen Zusammenschluss von Vorarlberger Sozialpartnern, des Landes sowie des Bundes. Alle zahlen in den gleichen Topf für Bildungsförderung und managen diesen auch gemeinsam.“

Förderschwerpunkte

Folgende Förderschwerpunkte gibt es beim Bildungszuschuss: Das Bildungskonto mit bis zu 300 Euro monatlich für Vollzeitausbildungen und Lehrverhältnisse. Des Weiteren können Wiedereinsteiger bis zu 50 % Startkapital für Ausbildungskosten erhalten (maximal sind dies 5000 Euro). Es gibt den Wohnzuschuss für Lehrlinge und eine Förderung für die Berufsreife- bzw. Studienberechtigungsprüfung. Gefördert werden zudem Arbeitnehmer(innen), die berufsbegleitend eine Ausbildung absolvieren. Dies kann ein Universitäts- bzw. Fachhochschullehrgang sein, der Besuch einer WIFI-Fach-akademie, der Besuch der Werkmeisterschule oder die Teilnahme an Vorbereitungskursen auf die Meister- oder Befähigungsprüfung. Die sogenannte Bildungsprämie beträgt bis zu 2500 Euro.

Organisation und Abwicklung

Die Organisation des Bildungszuschusses läuft über die Arbeiterkammer Vorarlberg, bei der auch die Förderungsanträge einzubringen sind. Informationen zu den unterschiedlichen Förderungsmöglichkeiten gibt es bei der Arbeiterkammer oder bei der Wirtschaftskammer sowie unter www.bildungs-zuschuss.at

Fachkräftestipendium

Seit 2017 gibt es wieder das Fachkräftestipendium und seit letztem Jahr ist sogar eine Verlängerung möglich. Mit dem Fachkräftestipendium werden Ausbildungen gefördert, die frühestens am 1. 1. 2017 und spätestens am 31. 12. 2020 begonnen werden. Beantragen können das Fachkräftestipendium alle Arbeitnehmer(innen), die für die Dauer der Ausbildung karenziert sind sowie Arbeitslose und ehemalige Selbstständige, wenn die Tätigkeit ruht. Allerdings kann man das Fachkräftestipendium nur dann bekommen, wenn der höchste Bildungsabschluss unter dem FH-Niveau liegt.

Voraussetzungen

Wenn man ein Fachkräftestipendium in Anspruch nehmen möchte, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Der Antragsteller muss vier Jahre lang einer arbeitslosenversicherungspflichtigen Beschäftigung innerhalb der letzten 15 Jahre nachgegangen sein (Lehrjahre werden berücksichtigt). Man muss die Aufnahmevoraussetzungen der jeweiligen Bildungseinrichtung erfüllen.   Die Ausbildung muss mit einer Dauer von mindestens drei Monaten und im Umfang von durchschnittlich 20 Stunden pro Woche absolviert werden und der Wohnsitz muss in Österreich liegen.

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