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Weiter Warten auf Spatenstich

Bernhard Amann
Bernhard Amann ©Foto: Ferdl Tschabrun

Dornbirn. “Ex & Hopp” spricht von Querschüssen gegen geplanten Neubau in Dornbirn.

Die Baueingabe ist erfolgt, ein Spatenstich könnte also schon bald erfolgen: Ob die Weichen für das neue “Ex & Hopp” tatsächlich endgültig gestellt sind, ist nicht so sicher. Bernhard Amann, Leiter der Drogenberatungsstelle, will sich nicht damit abfinden, das Projekt noch einmal abzuspecken, wie es “von einem Teil der Mitglieder des Sozialfonds” vorgeschlagen werde. “Wir werden und können nicht noch einmal komprimieren, da sonst das Konzept über den Haufen geworfen wird”, will Amann auf keinen Fall noch einmal von vorne anfangen und erwartet vom Sozialfonds, der für die Finanzierung zuständig ist, rasch grünes Licht.

In Nachbarschaft zu Schule

Derzeit befindet sich das “Ex & Hopp” in direkter Nachbarschaft der neuen Ausweichschule Fischbach in der Dr.-Anton-Schneider-Straße in Dornbirn. Eltern fordern schon seit einiger Zeit eine schnelle Standortverlegung, was Amann verstehen kann. Deshalb legt er Wert auf einen raschen Baubeginn auf dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstück in der Quellengasse. Dass nun vonseiten einer “großen sozialen Organisation” im Land Einwände gegen die Größe des neuen “Ex & Hopp”-Gebäudes vorgebracht werden, kann Amann nicht nachvollziehen, “da wir in Dornbirn die höchste Besucherfrequenz aller Drogenberatungsstellen im Land haben”. Keine Probleme sind von politischer Seite zu erwarten. Sowohl Landesstatthalter Markus Wallner als auch Dornbirns Bürgermeister Wolfgang Rümmele setzen sich für die rasche Umsetzung des aktuellen Projektes ein, so Amann. Die Kosten für das Gebäude und die Einrichtung betragen rund 880.000 Euro. In dieser Summe ist alles enthalten, von den Baukosten bis zur Einrichtung. Sollten sich jene Mitglieder des Sozialfonds durchsetzen, die für ein neues, kleineres Projekt sind, wird sich der Standortwechsel verzögern. “Wir haben die Sorgen der Eltern ernst genommen und das Möglichste getan”, entschuldigt sich Amann vorsichtshalber früh genug bei besorgten Eltern von Schülern der Ausweichschule. Wenn es aber zu keiner Verzögerung kommt, könnte die Drogenberatungsstelle im August 2011 ihr neues Haus beziehen.

Quelle: VN-HA

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