Weiter warten auf Sägerbrücken-Bau

Die Sohle der Dornbirner Ache wurde tiefer gelegt, jetzt fehlt nur noch der Brückenneubau.
Die Sohle der Dornbirner Ache wurde tiefer gelegt, jetzt fehlt nur noch der Brückenneubau. ©Josef Hagen
Vergabeverfahren noch nicht abgeschlossen. Baustart könnte sich um ein Jahr verschieben.

Dornbirn. Sie steht Gott sei Dank noch felsenfest. Dafür wackelt aber der Termin für den Baubeginn der Sägerbrücke über die Dornbirner Ache. Sollten die Bauvergaben nicht in den nächsten Tagen erfolgen, ist eine Verschiebung des derzeit größten Straßenbauprojektes der Stadt um ein Jahr wahrscheinlich. Im Rathaus hätte man damit wenig Freude. „Wir wären froh, wenn wie geplant noch dieses Jahr mit der ersten Bauetappe begonnen würde“, hofft Vizebürgermeister und Planungsreferent Martin Ruepp, dass es doch noch grünes Licht für einen Spatenstich gibt. Die Vorbereitungen, wie etwa die Absenkung der Flusssohle oder die Verlegung von Leitungen hat die Stadt längst erledigt. Der Neubau der Sägerbrücke oder der Umbau der „Kronen“-Kreuzung jedoch ist Sache des Landes, da es sich sowohl bei der Stadtstraße aus auch der Lustenauer Straße um Landesstraßen handelt.

Hoffen auf Baubeginn im Herbst

Auch beim Landesstraßenbauamt hofft man auf einen Baubeginn noch im Herbst, so wie es eigentlich geplant war. Der zuständige Projektleiter DI Johann Siemayr kann allerdings nicht ausschließen, dass es zu einer Verzögerung um ein Jahr kommt. Der Grund: Offenbar sind bei der Ausschreibung der Bauarbeiten Fehler passiert. Jedenfalls läuft das Verfahren noch, obwohl es längst abgeschlossen sein sollte. Es heißt, dass das Land mit der Vergabe zögert, weil befürchtet wird, dass ein zweiter Bieter Protest einlegen könnte. Darauf will man sich nicht einlassen. Die endgültige Entscheidung über den Baubeginn müsste in den nächsten Tagen oder Wochen fallen. Sonst ist es zu spät, da wegen Hochwassergefahr nur im Winter gebaut werden kann.

Beim Neubau der Sägerbrücke und dem Umbau der „Kronen“-Kreuzung handelt es sich um eines der größten Straßenbauprojekte der vergangenen Jahre. Der Plan sieht vor, dass zuerst eine Brückenhälfte abgebrochen und erneuert wird, ein Jahr später ist der andere Teil an der Reihe. Dies deshalb, um ein Verkehrschaos zu vermeiden. Die Brücke selbst wird doppelt so breit wie das bestehende Bauwerk. Es ist dann genügend Platz für die Verlegung von Bushaltestellen aus der Nachbarschaft auf die Brücke vorhanden. Für Fußgänger und Radfahrer sind großzügige Flächen, die von den Fahrbahnen getrennt sind, vorgesehen.

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