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Brände auf Euböa teilweise unter Kontrolle

Viele Dörfer mussten evakuiert werden
Viele Dörfer mussten evakuiert werden ©APA (AFP)
Auf der griechischen Insel Euböa hat die Feuerwehr einen seit drei Tagen tobenden Waldbrand teilweise unter Kontrolle gebracht. "Die Lage ist besser. Es gibt aber immer wieder neue kleine Brandherde", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwoch im staatlichen Rundfunk. Wegen der Gefahr eines Wiederaufflammens der Brandherde könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden.

Zum Tagesanbruch hatten nach Angaben der Feuerwehr mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber große Mengen Wasser über dem Brandgebiet abgeworfen. Das Staatsfernsehen ERT zeigte Bilder des Einsatzes. Zwei weitere Löschflugzeuge aus Italien sollten im Laufe des Tages zum Einsatz kommen. Um die Mittagszeit war die Feuerfront eingedämmt.

Nach Schätzungen des Gouverneurs der Region sind bisher 2.500 Hektar Pinienwald den Flammen zum Opfer gefallen. Die ersten Menschen kehrten Mittwochmittag in vier Dörfer zurück, die am Vortag evakuiert worden waren. "Unsere erste Priorität war und ist, Menschenleben zu schützen", sagte der griechische Regierungschef Kyriakos Mistotakis im griechischen Fernsehen. Mistotakis hatte wegen der gefährlichen Lage seinen Urlaub abgebrochen und war nach Athen zurückgekehrt. Am Nachmittag wollte er die betroffene Region besuchen, wie sein Büro mitteilte.

Auch in der Nacht auf Mittwoch waren Hunderte Feuerwehrleute und freiwillige Helfer im Einsatz gewesen. In vielen Fällen mussten die Feuerwehrleute in Gärten und Höfen von Häusern gegen die Flammen kämpfen, wie das Fernsehen zeigte. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Todesopfer oder schwere Sachschäden gab es nach Angaben der Feuerwehr zunächst nicht. Doch selbst im rund 90 Kilometer südlich des Brandgebiets liegenden Athen klagten Menschen über Brandgeruch.

Im Juni 2018 waren bei schweren Waldbränden, die ein dicht bewohntes Feriengebiet nahe der griechischen Hauptstadt erfassten, mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

(APA/dpa)

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