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Weiter große Lawinengefahr im Ländle

Schwarzach - Große Lawinengefahr der Stufe 4 blieb am Samstag in Vorarlberg weiter bestehen. Der Neuschnee der vergangenen Tage verursachte laut Angaben der Landeswarnzentrale abseits der Pisten sehr heikle Verhältnisse.

Besonders im Hochtannberggebiet herrschte oberhalb von 1.800 Metern für Ski- und Variantenfahrer große Lawinengefahr. Der gesicherte Skiraum sollte daher nicht verlassen werden, schon einzelne Wintersportler könnten Lawinen auslösen, so die Landeswarnzentrale.

Selbstauslösungen von mittleren und größeren Lockerschnee- und Schneebrettlawinen seien möglich, hieß es. Als besonders labil wurden eingewehte Bereiche beurteilt, weil die Neuschneeauflage alte Gefahrenstellen überdeckte. Wegen des Neuschnees ging am Samstag auf zahlreichen Vorarlberger Straßen in höheren Lagen nichts ohne Schneeketten.

Aufgrund des Urlauberreiseverkehrs bildeten sich laut ÖAMTC-Angaben teilweise Staus, etwa auf der Rheintalautobahn (A 14) bei Bludenz in Richtung Arlberg. Gegen 10.00 Uhr musste der Pfändertunnel in Fahrtrichtung Bregenz wegen eines Unfalls gesperrt werden, auch hier seien stehende Kolonnen zu erwarten, so der Autofahrerklub. Man rechne außerdem mit einer Zunahme der Staupunkte im Laufe des Tages.

Seit Freitag kamen in den nördlichen Regionen Vorarlbergs zwischen 15 und 25 Zentimeter Neuschnee hinzu, im übrigen Ländle waren es fünf bis 15 Zentimeter. Seit Dienstag betrug die Neuschnee-Zunahme laut Landeswarnzentrale im Norden Vorarlbergs verbreitet 95 bis 145 Zentimeter, im Arlberggebiet und im Süden Vorarlbergs 35 bis 60 Zentimeter. Die Schneefälle sollen am Samstag anhalten, weitere Schneeschauer seien für Montag zu erwarten, hieß es.

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