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Weihnachtliches Lichterparadies

Das weihnachtliche Lichterwunderland lockt viele Besucher in den Tone Rüf Weg nach Dornbirn.
Das weihnachtliche Lichterwunderland lockt viele Besucher in den Tone Rüf Weg nach Dornbirn. ©cth
Walter Kettner hat seine Leidenschaft in Lichterketten und Dekoration gefunden. 
Weihnachtliches Lichterparadies

Dornbirn. Pünktlich um 17.00 Uhr verwandelt sich der Tone-Rüf-Weg 12 in Dornbirn täglich in ein Lichtermeer. Dann erstrahlt das Einfamilienhaus und der Garten der Familie Kettner in buntem Lichterglanz. Zwei Familien mit Kind und Rodel spazieren gerade vorbei, um diesen besonderen Blickfang zu bestaunen. Leuchtende Weihnachtsmänner, Elche, ein Pinguin, Eisbär & Co. gibt es zu entdecken. Kilometerlange Lichterketten funkeln am Haus und an den Sträuchern und Bäumen. Jung und Alt zeigt sich beeindruckt von dieser Pracht und der „Lichtmeister“ Walter Kettner höchstpersönlich gibt den Schaulustigen gerne Auskunft über sein besonderes Hobby – eine süße Kleinigkeit für den Nachwuchs inklusive.

Immer auf der Suche nach Neuem

Vor knapp sechs Jahren hat alles begonnen. Da hat Walter seine Zypressen im Garten das erste Mal mit bunten Lichterketten geschmückt und sozusagen „Feuer gefangen“. Seither ist die Dekoration seines Gartens die größte Leidenschaft des Pensionisten. „Mit der Zeit wurde es immer mehr und ein richtiges Hobby daraus“, erklärt er und seine Augen leuchten bei seinen Erzählungen um die Wette mit dem häuslichen Lichterpark. Ständig ist der Dornbirner auf der Suche nach neuen leuchtenden Errungenschaften und Ideen. „Ich fahre viel herum, um mich inspirieren zu lassen.“ Die meisten Stücke bestellt er im Internet oder begibt sich im Abverkauf quer durchs Ländle auf Schnäppchenjagd. Neu dazugekommen in der Lichterfamilie sind heuer ein Eisbär, eine funkelnde Trauerweide, ein weißes Reh und ein Pärchen.

Die Vorbereitungen beginnen bereits im November, denn das Schmücken dauert Wochen. „Oft, so auch heuer, macht mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ich habe längst noch nicht alles angebracht, aber ich habe ja Zeit“, schmunzelt Walter. Immer an seiner Seite, Sohn Stefan, der gerne als Assistent beim Dekorieren oder Reparieren defekter Lämpchen fungiert. Bis Weihnachten gibt es also noch viel zu tun für die beiden.

Besuchermagnet

Der imposante Anblick lockt bereits Besucher aus Nah und Fern. „Wir freuen uns, wenn wir auch anderen mit unserer Dekoration Freude bereiten können.“ So ist es auch selbstverständlich, dass es jedes Jahr ein kleines Weihnachtsfest für die Nachbarn gibt. „Dann gibt es Glühwein und Stollen für alle und wir genießen gemeinsam die stimmungsvolle Kulisse“, so Walter.

Das Dekorieren macht ihm inzwischen so viel Spaß, dass es seit vergangenem Jahr neben der Weihnachtsdekoration auch eine zu Ostern gibt. „Ich bin eben immer offen für Neues und arrangiere gerne alles immer ein bisschen anders“, lacht der Deko-Experte. So beginnen mit dem Abschmücken an Maria Lichtmess bereits die Vorbereitungen für das österliche „Highlight“.

Und wie sieht es eigentlich mit der monatlichen Stromrechnung aus? „Dank LED fällt die Gott sei Dank nicht zu hoch aus und ein Hobby darf auch etwas kosten“, schmunzelt Walter. Sagt´s und reicht uns ein Schnäpschen, um noch einmal das leuchtende Winterwunderland auf uns wirken zu lassen und gemeinsam mit ihm auf sein Meisterwerk anzustoßen.

 

 

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