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Weidach: Verkehrssicherheit im Vordergrund

Der neue Autobahn-Vollanschluss Bregenz-Weidach geht am Freitag, den 22. Oktober 2004, nach einjähriger Bauzeit in Betrieb. Der neue Vollanschluss ersetzt ein langjähriges Provisorium.

Bei der Fertigstellungsfeier am Donnerstag, den 21. Oktober, waren sich Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Straßenbaulandesrat Manfred Rein und der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart einig: Mit dem neuen Weidachknoten wird die Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt erhöht und die innerstädtische Verbindung zwischen Weidach und See vom Verkehr entlastet.

Der Vollausbau löst die provisorische Halbanschlussstelle ab, die insgesamt acht Jahre in Betrieb war. Der Neubau des Vollanschlusses gestaltete sich schwierig, waren doch dem Bau enge Grenzen gesetzt – “auf der einen Seite der Berg, auf der anderen Seite der Werkskanal der VKW”, informierte Landesrat Rein: “Mit dem Neubau wurde aber eine optimale Raumlösung bei optimaler Verkehrssicherheit umgesetzt”. Besonderen Wert legte Rein auf die Tatsache, dass auch Rad- und Gehwege an dieser Stelle gut integriert werden konnten.

Die Baukosten für die Anschlussstelle betragen rund drei Millionen Euro. Der Neubau erfolgte in drei Etappen:

  • Errichtung der Brücken und Anschlussrampen,
  • Verlegung der Landesstraße L 13 einschließlich Errichtung des Kreisverkehrs und
  • Abschlussarbeiten an den Geh- und Radwegen, Anbringen der Leitschienen, Lärmschutzwände, Bodenmarkierungen.

    Entlastung für Bregenz

    Auch Bürgermeister Linhart ging auf die große Bedeutung des Vollausbaues ein, wurde damit doch auch eine gute Verkehrsanbindung des Stadtteils Weidach geschaffen. Verkehr sei überhaupt das Top-Thema in Bregenz, so Linhart, der in diesem Zusammenhang weitere Verbesserungen der Verkehrssituation in Bregenz einmahnte. Ein Lichtblick dafür sei der Bau der zweiten Pfändertunnelröhre (Baustart 2006), betonte Linhart.

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