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Wegen "Aufweckens" des Freundes mit Machete verurteilt

Weil ein Tiroler seinen Freund nach eigener Darstellung mit "Klopfer auf den Hintern" mit einer Machete wecken wollte, wurde er von einem Innsbrucker Schöffengericht Dienstagvormittag zu 20 Monaten unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt.

Das Opfer war dabei schwer verletzt worden. Das Urteil erging auch wegen des Verstoßes gegen ein Waffenverbot, welches schon 1985 gegen den Beschuldigten verhängt worden war, so Richter Gerhard Melichar.

Der 42-jährige Beschuldigte sei am 21. November 2007 gegen 7.00 Uhr mit einer 70 Zentimeter langen Machete in das Zimmer seines noch schlafenden Freundes gestürmt, führte Staatsanwältin Gertraud Pfeifenberger an. “Er war offensichtlich betrunken, ging auf mich los und schrie ‘Du Schwein, jetzt bist du dran!'”, erläuterte der 44-jährige Zeuge.

Bei diesem Streit sei es um Geld gegangen, welches das Opfer dem Angeklagten noch geschuldet habe. Weiters hätte der Täter seinen Freund aufgefordert, seinen “Krempel” zu packen und aus seiner Wohnung auszuziehen.

Der 44-jährige Kellner habe sich vorerst eingerollt und dann stehend mit vorgehaltener Decke gegen die Hiebe zu schützen versucht. Dabei habe er am rechten Schienbein eine Risswunde mit Knochenabsplitterung und Muskelteildurchtrennung erlitten.

Der Verurteilte erbat nach dem Urteil von 20 Monaten um Bedenkzeit. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.

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