Wege aus der „Sucht nach Öl“

Prof. (FH) Dr. Jörg Petrasch präsentierte den Jugendlichen Auswege aus der Erdölabhängigkeit.
Prof. (FH) Dr. Jörg Petrasch präsentierte den Jugendlichen Auswege aus der Erdölabhängigkeit. ©Laurence Feider
Vorlesung der JUGENDUNI Vorarlberg beschäftigte sich mit dem Ende des Erdölzeitalters.   Dornbirn. Was macht Erdöl so unwiderstehlich? Welche Alternativen gibt es? Was tun wenn das vorhandene Erdölvorkommen abgebaut ist? Diesen und anderen Fragen ging Prof. (FH) Dr.
Vorlesung Jugenduni „peak-oil – das Ende des Erdölzeitalters“

Jörg Petrasch bei der zweiten Vorlesung der JUGENDUNI Vorarlberg an der Fachhochschule nach.

 

Bereits seit 2007 bietet die Fachhochschule Vorarlberg mit der KINDERUNI erfolgreich Vorlesungszyklen für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. Mit der JUGENDUNI Vorarlberg gibt es seit diesem Herbst erstmals ein weiterführendes Programm für Jugendliche zwischen zwölf  und sechzehn Jahren. Die Vorlesungen sind sowohl inhaltlich als auch didaktisch entsprechend anspruchsvoller und sollen das Interesse für technische und naturwissenschaftliche Studien und Berufe wecken. Noch sind die Hörsäle nicht so gefüllt wie bei der KINDERUNI, dafür sind die Nachwuchsstudenten mit großem Interesse bei der Sache und stehen den inskribierten FH-Studenten an Ernsthaftigkeit in nichts nach. Einziges Unterscheidungsmerkmal: beim Eingang gibt es neben Schreibblock und Kugelschreiber eine Tüte Gummibärchen.

 

Mit „peak-oil – das Ende des Erdölzeitalters“ stand diesmal ein sehr aktuelles Thema auf dem Programm. Die Jugendlichen erfuhren was fossile Energieträger sind, wo sie herkommen, was ihre Vorteile sind, welche Auswirkungen sie auf die Umwelt haben und vieles mehr. Petrasch führte sie ein in die „peak-oil“-Theorie des US-amerikanischen Geowissenschaftlers Marion King Hubbert und überlegte mit ihnen gemeinsam welche Auswege es aus der Erdölabhängigkeit gibt. „Wir müssen neue technische Möglichkeiten entwickeln, um von fossilen Energieträgern wegzukommen. Gleichzeitig müssen wir, wo sich Öl (noch) nicht ersetzen lässt, die Effizienz steigern. Wenn man dieses Thema mit Jugendlichen diskutiert, zeigen sie meist viel Verständnis für dessen Bedeutung in der Zukunft“, so Petrasch. Und so war es denn auch. Von Anfang an diskutierten die jungen Hörer mit, brachten ihr Wissen ein und zeigten großes Interesse an der Thematik. „Neben der reinen Wissensvermittlung, ist es mir wichtig, dass die Jugendlichen eine gewisse Diskussionskompetenz erlangen und lernen Dinge kritisch zu hinterfragen“, so Petrasch.

 

Der Besuch der JUGENDUNI Vorarlberg ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und immer nur für die jeweils nächste Vorlesung möglich. Alle Informationen finden Interessierte unter  www.fhv.at/jugenduni.

 

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