WEF: Vorarlberger im Einsatz

Davos - Das österreichische Militär unterstützt die Schweizer Luftstreitkräfte bei der Luftraumüberwachung rund um das Weltwirtschaftsforum (WEF) im Schweizer Skiort Davos (24. bis 28. Jänner).

Patrouilliert wird hauptsächlich im Luftraum Vorarlberg. Obwohl derzeit keine direkten Hinweise auf terroristische oder sonstige Bedrohungen gegen das WEF vorlägen, könnten Anschläge nicht von vornherein ausgeschlossen werden, erklärte Generalleutnant Günter Höfler am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz.

Seitens der Schweiz bestehe ein Ersuchen um Unterstützung auf Ebene der Luftstreitkräfte, nicht allerdings auf Regierungsebene, sagte Höfler. „Im Sinne der internationalen Zusammenarbeit führt das Bundesheer die Luftraumsicherungsoperation ’Ikarus 07’ zur verstärkten Überwachung des Luftraumes mit Schwergewicht in Vorarlberg und Tirol durch“, so der Generalleutnant. Um möglichst wenige Behinderungen für die zivile Luftfahrt zu schaffen, würden in Österreich genau definierte Luftraumbeschränkungsgebiete festgelegt. Die gesamte Operation erfolge in enger Abstimmung mit der Schweiz.

Eingesetzt werden insgesamt zwölf Flächenflugzeuge und 13 Hubschrauber, die hauptsächlich im Luftraum Vorarlberg bis ca. 22.00 Uhr patrouillieren. Alles in allem befinden sich rund 600 Soldaten im Einsatz.

Parallel zur Luftraumsicherungsoperation nutzt das Streitkräfteführungskommando „Ikarus 07“ gleichzeitig auch dazu, um das Zusammenwirken von Elementen der Luftstreitkräfte mit Elementen der Landstreitkräfte und der Spezialeinsatzkräfte zu üben und neue Verfahren zu erproben. Die Führung erfolgt durch einen Leitungsstab des Streitkräfteführungskommandos aus der Einsatzzentrale in St. Johann im Pongau.

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