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Wasserversorgung nicht gefährdet

Das Trockenwetter hat in vielen Bächen und Flüssen zu extremem Niedrigwasser geführt. In der Vergangenheit wurden auch schon geringere Abflussmengen gemessen worden.

Die Trinkwasserversorgung ist nach wie vor gesichert, teilen Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger mit.

Bei der Bregenzerach lag der niedrigste bisher beobachtete Abfluss bei 1,32 Kubikmeter pro Sekunde – zur Zeit bringt der Fluss immer noch zehn Kubikmeter pro Sekunde. Der Wasserstand des Bodensees beim Pegel Bregenz- Hafen liegt zur Zeit ca. einen Meter unter dem mittleren Wasserstand für diese Jahreszeit, aber immer noch um sechs Zentimeter über dem niedrigsten Tagesmittelwert seit 1864.

Egger: “Die Situation ist außergewöhnlich. Doch obwohl zahlreiche Quellen in den mittleren Lagen stark zurückgegangen sind, ist die öffentliche Wasserversorgung in den Hauptversorgungsgebieten nicht in Gefahr. Denn bei Versorgungseinheiten mit stabiler, witterungsunabhängiger Quellschüttung oder Grundwasserpumpwerken verfügen wir in Vorarlberg nach wie vor über ausreichende Mengen an Trinkwasser.” Als Beispiele nennt er den Trinkwasserverband Rheintal sowie die Stadtwerke Bregenz und Feldkirch.

LH Sausgruber verweist auf das zur Zeit in Bearbeitung befindliche Trinkwasservorsorgekonzept des Landes, in dem Vorschläge zur langfristigen Sicherung der Wasserversorgung erarbeitet werden: “Sollten Gemeinden Probleme durch Trinkwasserknappheit haben, so bietet das Land Unterstützung an. Maßnahmen zur Sicherung der Wasserversorgung werden zusätzlich von Bund und Land gefördert.”

Auch wenn die Lage keineswegs dramatisch ist, empiehlt es sich, das kostbare Nass nicht zu verschwenden, betonen LH Sausgruber und Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler. Die Landeswarnzentrale hat auf der Homepage des Landes (www.vorarlberg.at) eine Reihe von Tipps und Hinweisen zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser veröffentlicht.

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